Vor 9 Stunden
Da ich mich ja im Grunde dafür hier angemeldet habe, bringe ich mal meine persönlichen Erfahrungen hier mit ein.
Das ist rein bezogen auf mich und meine Karriere in Leipzig und muss nicht als Maßstab gesehen werden.
Ich bin 2011 nach Leipzig gezogen und bin ab da meine ganze Karriere für den LAZ Leipzig (ab der Eingliederung für den DHfK Leipzig) gestartet.
Die ersten Jahre gab es durch aus eine Identifikation, auch wenn es eher zur Trainingsgruppe (wo auch immer Athleten aus anderen Vereinen waren) war. Aber trotzdem gab es gemeinsame Verabschiedungen zu Meisterschaften und auch gemeinsame Hotels und Abendesseen bei z.B. deutschen Meisterschaften.
Dies wurde aber über die Jahre immer weniger. Das lag zu einem an Finanzen, zum anderen am verantwortlichen Personal. Der negative Höhepunkt war die letzte DM in Kassel, als die 4 DHfK Athleten, die dort am Start waren, in 4 verschiedenen Hotels, alle privat gebucht, untergebracht waren. Oder nachdem ich für mich und einem Trainingskollegen in Weinheim das Startgeld bezahlt habe, weil alle Vereinstrainer vor Ort nur für ihre Athleten bezahlt haben. Als ich das über den Verein abrechnen wollte, wurde ich angeschrieben wie ich es wagen könnte, sowas müsste ich vorher anmelden. Fahrtgeld hab ich ab einem gewissen Punkt nur noch über die Einkommensteuererklärung abgerechnet, weil es zum einem wesentlich mehr gab und man so dem Ärger aus dem Weg ging.
Diese Sachen waren für mich alle ok aber dann soll sich bitte niemand wundern, wenn keine Identifikation mit dem Logo auf der Brust aufkommt. Ich habe auch heute noch eine gute Beziehungen zu einigen Menschen in dem Verein und bin ihm auch dankbar für die Zeit und auch die Möglichkeit mit der Vereinsstaffel erfolgreich zu sein. Aber nüchtern betrachtet ist das eher eine Identifikation zu bestimmten Menschen, einer Trainingsgruppe oder einer Stadt und nicht zum Verein. Das klingt sehr hart, gerade weil der DHfK mir eine wirklich schöne Verabschiedung beschert hat aber auch das lag eher an einigen Menschen anstatt an dem Logo auf meiner Brust und dem dahinterstehenden Verein.
Das ist rein bezogen auf mich und meine Karriere in Leipzig und muss nicht als Maßstab gesehen werden.
Ich bin 2011 nach Leipzig gezogen und bin ab da meine ganze Karriere für den LAZ Leipzig (ab der Eingliederung für den DHfK Leipzig) gestartet.
Die ersten Jahre gab es durch aus eine Identifikation, auch wenn es eher zur Trainingsgruppe (wo auch immer Athleten aus anderen Vereinen waren) war. Aber trotzdem gab es gemeinsame Verabschiedungen zu Meisterschaften und auch gemeinsame Hotels und Abendesseen bei z.B. deutschen Meisterschaften.
Dies wurde aber über die Jahre immer weniger. Das lag zu einem an Finanzen, zum anderen am verantwortlichen Personal. Der negative Höhepunkt war die letzte DM in Kassel, als die 4 DHfK Athleten, die dort am Start waren, in 4 verschiedenen Hotels, alle privat gebucht, untergebracht waren. Oder nachdem ich für mich und einem Trainingskollegen in Weinheim das Startgeld bezahlt habe, weil alle Vereinstrainer vor Ort nur für ihre Athleten bezahlt haben. Als ich das über den Verein abrechnen wollte, wurde ich angeschrieben wie ich es wagen könnte, sowas müsste ich vorher anmelden. Fahrtgeld hab ich ab einem gewissen Punkt nur noch über die Einkommensteuererklärung abgerechnet, weil es zum einem wesentlich mehr gab und man so dem Ärger aus dem Weg ging.
Diese Sachen waren für mich alle ok aber dann soll sich bitte niemand wundern, wenn keine Identifikation mit dem Logo auf der Brust aufkommt. Ich habe auch heute noch eine gute Beziehungen zu einigen Menschen in dem Verein und bin ihm auch dankbar für die Zeit und auch die Möglichkeit mit der Vereinsstaffel erfolgreich zu sein. Aber nüchtern betrachtet ist das eher eine Identifikation zu bestimmten Menschen, einer Trainingsgruppe oder einer Stadt und nicht zum Verein. Das klingt sehr hart, gerade weil der DHfK mir eine wirklich schöne Verabschiedung beschert hat aber auch das lag eher an einigen Menschen anstatt an dem Logo auf meiner Brust und dem dahinterstehenden Verein.

