15.05.2021, 09:53
(15.05.2021, 09:39)Diak schrieb:Ich habe in den Neunzigern zwar nur eine Crosslaufsaison mitgemacht, aber ich hatte eine Vereinbarung mit dem Trainer, dass genau nur ein Semester für mich möglich ist.(15.05.2021, 08:27)Snoop schrieb: Gittens ist dann noch, quasi parallel zu Siebenkampf 800er, im Weitsprung gestartet und mit 6,56m 4te geworden. Ob das hätte sein müssen?und Nicola Ader in mehreren Disziplinen, wenn ich das richtig gelesen habe? Genau das ist Standard im College.
1. keine Pause zwischen Halle und draußen
2. extrem hohe Wettkampfdichte, selbst im Mehrkampf
3. Einzeldisziplinen am Mehrkampfwochenende zusätzlich. Gern genommen auch 4x4 Starts der Mehrkämpferinnen nach dem Wettkamfpf und danach noch schön was Schnellkräftiges.
4. "interessante" Ansätze in der Trainingsplanung
Natürlich kommen immer wieder auch Leute durch - aber wer langfristig sportlich erfolgreich sein will, und/oder nach der Karriere orthopädisch einigermaßen gesund, für den/die ist dieser Weg einfach fatal. Es gibt einige wenige Ausnahmen, aber für 90% unserer Athlet*innen muss das einfach immer beinhart klar sein: entweder gesund oder USA.
Ich vermute, dass es auch heute noch Unis und Trainer gibt, mit denen man über das Wettkampfpensum reden kann. Vielleicht wissen professionelle Vermittler wie Scholarbook etwas darüber.
Ansonsten stimme ich mit dem Tenor überein: was einigen Athleten zugemutet wird, ist fahrlässig




