Leo Neugebauer
Stab:
Einstich, Absprung und Eindringen in den Stab wären gut für 5,50, aber das geht wohl nur wenn er alles was danach kommt einmal komplett über den Haufen wirft und neuerlernt - das hat er wohl nicht gemacht. 4,60 ist für ihn nix, aber egal, Stabhoch wird nie seine Wackeldisziplin sein (aber eben offenbar auch keine in der er neue Dimensionen erforschen will).
Hürden:
Ein weiters Jahr in dem sich in seinem Kleinhirn eine schlechte Technik einbrennt, den Schalter kann man micht mehr irgendwann beliebig umlegen (siehe Kai Kazmirek)
Diskus:
Das kann er ist alles einfach nur ne Frage des Wettkampftimings (selbstsicherheit durch gute Testwettkämpfe haben da in der Vergangenheit aber nicht geschadet)
Kaul
liest sich alles super gute Form, aber was läuft er dies Jahr über 100 m
So schnell er ist so gut er ist
Gräber
klasse Ergebnisse, aber warum macht der noch Mehrkampf? Er sollte doch schon lange ein 5,70 Stabhochspringer sein
(18.05.2026, 11:30)eierluke2 schrieb: Gräber
klasse Ergebnisse, aber warum macht der noch Mehrkampf? Er sollte doch schon lange ein 5,70 Stabhochspringer sein
Aber was hätte Gräber denn davon? Der Abstand zu Leuten wie Duplantis und Karalis wäre doch riesig. 5,70m wären doch nur national relevant. Im Zehnkampf dagegen könnte doch noch einiges mehr drin sein, so gut wie er sich aktuell entwickelt.
(18.05.2026, 11:30)eierluke2 schrieb: Gräber
klasse Ergebnisse, aber warum macht der noch Mehrkampf? Er sollte doch schon lange ein 5,70 Stabhochspringer sein
Aber was hätte Gräber denn davon? Der Abstand zu Leuten wie Duplantis und Karalis wäre doch riesig. 5,70m wären doch nur national relevant. Im Zehnkampf dagegen könnte doch noch einiges mehr drin sein, so gut wie er sich aktuell entwickelt.
eierluke meinte vermutlich, dass er beim Stabhoch die größere Perspektive hätte - 5,70m schon jetzt mit 21, wenn er schon vor 2 Jahren gewechselt wäre und entsprechend Richtung 6m im weiteren Verlauf, wenn er nicht zu spät wechselt.
So interpretiere ich seinen Kommentar zumindest.
@eierluke: ungefähr richtig verstanden? Dann die Gegenfrage: wie viele Punkte müsste Gräber in den nächsten 5 Jahren im Zehnkampf machen, damit Du sagen würdest, es wäre ok, beim Zehnkampf zu bleiben?
8500/8600/8700 Punkte?
Ich denke, Amadeus Gräber sollte überhaupt erst mal sein erstes Zehnkampfergebnis bei den Männern einfahren, bevor man über einen Wechsel zum Stabhochsprung philosophiert. Im Prinzip kann er noch nicht einmal selbst wirklich wissen, wo er steht, solange er keinen Zehnkampf ins Ziel gebracht hat. Und ich persönlich gehe davon aus, dass dieses Ergebnis keine Fragen mehr offenlassen wird, dass er im Mehrkampf genau richtig aufgehoben ist.
(18.05.2026, 17:31)Befürworter schrieb: Ich denke, Amadeus Gräber sollte überhaupt erst mal sein erstes Zehnkampfergebnis bei den Männern einfahren, bevor man über einen Wechsel zum Stabhochsprung philosophiert. Im Prinzip kann er noch nicht einmal selbst wirklich wissen, wo er steht, solange er keinen Zehnkampf ins Ziel gebracht hat. Und ich persönlich gehe davon aus, dass dieses Ergebnis keine Fragen mehr offenlassen wird, dass er im Mehrkampf genau richtig aufgehoben ist.
Das sehe ich auch so. Denke diese Diskussion hat sich bald erledigt.
(18.05.2026, 11:30)eierluke2 schrieb: Gräber
klasse Ergebnisse, aber warum macht der noch Mehrkampf? Er sollte doch schon lange ein 5,70 Stabhochspringer sein
Aber was hätte Gräber denn davon? Der Abstand zu Leuten wie Duplantis und Karalis wäre doch riesig. 5,70m wären doch nur national relevant. Im Zehnkampf dagegen könnte doch noch einiges mehr drin sein, so gut wie er sich aktuell entwickelt.
eierluke meinte vermutlich, dass er beim Stabhoch die größere Perspektive hätte - 5,70m schon jetzt mit 21, wenn er schon vor 2 Jahren gewechselt wäre und entsprechend Richtung 6m im weiteren Verlauf, wenn er nicht zu spät wechselt.
So interpretiere ich seinen Kommentar zumindest.
@eierluke: ungefähr richtig verstanden? Dann die Gegenfrage: wie viele Punkte müsste Gräber in den nächsten 5 Jahren im Zehnkampf machen, damit Du sagen würdest, es wäre ok, beim Zehnkampf zu bleiben?
8500/8600/8700 Punkte?
Leider habe ich mich nicht präzise genug ausgedrückt - aber ja Du hast zu 100 % verstanden, was ich hätte schreiben wollen!
Ja 5,70 Zwischenstation, aber das Ziel wäre natürlich neuer Deutscher Rekord (aktuell 6,01) sonst machts keinen Sinn.
Torben Blech ist für mich das lehrreiche Beispiel: richtige Entscheidung getroffen, doch leider mindestens 2 Jahre zu spät, sonst hätte er in Medailliennähe kommen können.
Das andere Vergleichs-Beispiel ist Manuel Eitel, schnellkräftig, koordinativ begabt, aber auch kein Sprungwunder und trotz geringer Körpergröße auch nicht außerordentlich ausdauernd.
Gräber sollte wechseln, wenn Eitels Leistungsniveau die Mehrkampfperspektive wäre.
Bei allem über 8500 wäre es OK beim Mehrkampf zu bleiben, reicht nicht für Medaillien ist und bleibt aber aber die größere Herausforderung (ich persönlich wäre lieber hundertbester Zehnkämpfer in der Welt als Doppelgoldgewinner im Gehen).
Bei Gräber sehe ich die 10 Kampf Perspektive zwar theoretisch vom Leistungspotential.
Für einen Wechsel wäre ich aber dennoch gewesen aufgrund seiner Verletzungshistorie.
Vielleicht ist sein Körper im täglichen Training doch nicht so für den Zehnkampf geschaffen?
(20.05.2026, 07:22)eierluke2 schrieb: (ich persönlich wäre lieber hundertbester Zehnkämpfer in der Welt als Doppelgoldgewinner im Gehen).
und weil das so ist, lass doch die Menschen gern machen, wohin ihr Herz sie zieht, es gibt nicht so viele Stabspringer, die hohe 40 mit dem Diskus werfen können... Ob Torben mit zwei Jahren mehr bzw. früher höher springen würde, wissen wir auch nicht, Du stellst das gelegentlich als Fakt dar, der zwar nachvollziehbar begründbar sein könnte, aber spekulativ bleibt.
(20.05.2026, 07:22)eierluke2 schrieb: (ich persönlich wäre lieber hundertbester Zehnkämpfer in der Welt als Doppelgoldgewinner im Gehen).
und weil das so ist, lass doch die Menschen gern machen, wohin ihr Herz sie zieht, es gibt nicht so viele Stabspringer, die hohe 40 mit dem Diskus werfen können... Ob Torben mit zwei Jahren mehr bzw. früher höher springen würde, wissen wir auch nicht, Du stellst das gelegentlich als Fakt dar, der zwar nachvollziehbar begründbar sein könnte, aber spekulativ bleibt.
Wäre ich lieber als Zehnkämpfer bei Olympia gewesen oder als Fußballer bei der WM dabeigewesen?
In meinem persönlichen Ranking ganz klar das erstere.
Was hätte ich realistischer Weise eher erreichen können?
Ganz klar das zweite.
Unter Berücksichtigung dessen erscheint Fußball WM Teilnahme dann plötzlich doch attraktiver als die sicher Nichtolympiateilnahme
Hätte, wenn ... ist immer schwierig. Bei Gräber sehe ich eine Verletzungsanfälligkeit (vielleicht ja auch nur immer wieder ganz viel Pech). Wäre immerhin schön zu wissen dass es ihm viellecht mal epmfohlen wurde und er es verworfen hat.
Eine solche bewußte Entscheidung wäre auch sehr respektabel.
Es gibt Beispiele erfolgreicher Jugend-/ Junioren-Mehrkämpfer , wo sich die rechtzeitige Entscheidung zur Spezialisierung sicherlich ausgezahlt hat, wie bei Karsten Warholm oder Ladij Doucoure. Bei Warholm war es wohl einfach eine Kalkulation seiner Chancen, bei Doucoure eher die Einsicht, dass man nur gesund Weltmeister werden kann.