Gestern, 13:53
(Gestern, 13:32)alex72 schrieb:(Gestern, 12:27)runner5000 schrieb: Also mir wäre es neu, dass Kampfrichter einen Arbeitsvertrag mit dem DLV haben. Die sind von arbeitsrechtlichen Fragen erstmal nicht betroffen.
Da geht es um hauptamtliches Personal, Dienstleister, TV-Mitarbeiter und ähnliches. Wenn du bei den DM Männer/Frauen, den Zeitplan um 2 h verlängerst, dann hast du z.B. den Fall, dass dir das TV mitten im Wettkampf mit der Übertragung aussteigt, weil sie Dienstende haben. Und ähnliche Fälle gab es z.B. in Braunschweig 2024 schon, wo es keine Übertragung der Jugend-Staffeln gab, weil das TV Pause gemacht hat.
Und nochmal zu den Kampfrichtern: es sind an allen drei Wochenenden bereits jeweils 150 Kampfrichter im Einsatz. Und die wurden teilweise schon für normale Positionen (nicht SR, Obmann etc.) aus anderen Landesverbänden geholt, weil es sonst nicht stemmbar gewesen wäre. Wo sollen denn noch mehr KaRis herkommen mit entsprechender Qualifikation?
Für einen grossen Teil der Aufgaben bräuchte man keine Karis sondern einfache Vereinshelfer.
Für das harken der Grube oder das,sammeln der wurfgräte oder das aufstellen der Hürden braucht es keine Kari Ausbildungem Da reicht eine Aufsicht.
Wenn man vorsätzlich die Meisterschaften so terminiert kann man sich nicht später über Belastung beschweren
Grundsätzlich gebe ich dir Recht. Da ich aber oft Einsatzleiter bin und auch schon eine DJM verantwortlich (DLV und LV) zu verantworten hatte, muss ich sagen, dass es "sone und solche" Helfer gibt. Aus gutem Grund versuchen wir unsere Veranstaltungen fast ausschließlich mit Kampfrichtern zu besetzen. Die wissen meist, was sie tun, nimmt Last von den Obleuten und Schiedsrichtern, sodass diese sich auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.
Und noch dazu: gerade bei einer DM möchte man die Anzahl der Zwischenfälle sehr niedrig halten. Die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht sich enorm, wenn man auch fürs Harken usw. Kampfrichter einsetzt.

Äpfel und Birnen.