15.07.2019, 14:16
Das kommt halt drauf an, was man will. Ich guck jetzt nicht nach, wie in Bydgoszcz die Relation von Mannschaftsstärke und Medaillenanzahl war. Aber wenn man sehr harte Normen setzt, ist klar, dass weniger in VL oder Quali hängenbleiben. Um einen Vergleich zu haben, müsste man aber natürlich auch mal großzügiger nominieren und dann sehen, wie die "Außenseiter" sich schlagen.
Auf den Mittelstrecken hat der einzige TN das Finale nicht erreicht. Von den Vorleistungen hätte es eltiche mit EAA Norm gegeben, die ähnlich gute/schlechte Chancen aufs Finale gehabt hätten. (Weniger als Heinrich hätten sie kaum erreicht.
) Da alle vier Finali taktisch und eher langsam waren, wären die Karten auch wieder neu gemischt worden.
Bei den 400m M kann man natürlich auch die Staffel verweisen, deren Erfolg vielleicht auch Einzelnominierungen gerechtfertigt hätte.
Dagegen entspricht eine magere Bronze im Sprint-Einzel und sehr frühes Aus für etliche nicht den Vorleistungen. Das sollte man angesichts der Staffelerfolge auch nicht unter den Tisch fallen lassen.
Das Niveau der u23 EM ist ja heterogen. In manchen Disziplinen einzelne oder mehrere Weltklasseleistungen, in anderen deutlich bescheidener. Daher finde ich das Argument nach wie vor nicht schlecht, dass, wenn Deutsche mit EAA-Norm zu Hause bleiben und stattdessen schwächere Athleten kleinerer Nationen teilnehmen, das Niveau der Veranstaltung insgesamt sinkt.
Anders als bei der EM und den World Relays waren die Staffeln diesmal beinahe durchweg positiv. Da stellt sich freilich sofort die Frage, ob und wie diese Erfolge befestigt und bei den ernsthaften Meisterschaften bestätigt werden können. Bzw. wenn das außer 4x1 F meistens nicht so recht gelingt, warum nicht.
Auf den Mittelstrecken hat der einzige TN das Finale nicht erreicht. Von den Vorleistungen hätte es eltiche mit EAA Norm gegeben, die ähnlich gute/schlechte Chancen aufs Finale gehabt hätten. (Weniger als Heinrich hätten sie kaum erreicht.
) Da alle vier Finali taktisch und eher langsam waren, wären die Karten auch wieder neu gemischt worden.Bei den 400m M kann man natürlich auch die Staffel verweisen, deren Erfolg vielleicht auch Einzelnominierungen gerechtfertigt hätte.
Dagegen entspricht eine magere Bronze im Sprint-Einzel und sehr frühes Aus für etliche nicht den Vorleistungen. Das sollte man angesichts der Staffelerfolge auch nicht unter den Tisch fallen lassen.
Das Niveau der u23 EM ist ja heterogen. In manchen Disziplinen einzelne oder mehrere Weltklasseleistungen, in anderen deutlich bescheidener. Daher finde ich das Argument nach wie vor nicht schlecht, dass, wenn Deutsche mit EAA-Norm zu Hause bleiben und stattdessen schwächere Athleten kleinerer Nationen teilnehmen, das Niveau der Veranstaltung insgesamt sinkt.
Anders als bei der EM und den World Relays waren die Staffeln diesmal beinahe durchweg positiv. Da stellt sich freilich sofort die Frage, ob und wie diese Erfolge befestigt und bei den ernsthaften Meisterschaften bestätigt werden können. Bzw. wenn das außer 4x1 F meistens nicht so recht gelingt, warum nicht.

