Der Sprinter ist wie ein Wurfgerät, ein Geschoss,
Der Unterschied ist, dass er sich selbst beschleunigt,
auch in der Höchstgeschwindigkeitsphase
und danach, wenn die Geschwindigkeit leicht nachlässt.
Ein Diskus hat z.B. seinen Hochpunkt bei 40 m, fällt dann bei 60 m runter
Eine Milchkanne von ebenfalls 2 Kg, die genau der gleichen Erdanziehung ausgesetzt ist,
hat ihren Hochpunkt bei 25 m, fällt aber schon bei 30 m runter.
Schuld ist die Aerodynamik, die anfangs gleich hohe Beschleunigung der Milchkanne
wird durch den viel höheren Luftwiderstand viel schneller aufgebraucht.
Aber auch beim Diskus gibt es eine beträchtliche Verlangsamung.,
so dass die Erdanziehung überhand gewinnt.
Genauso läuft es beim Sprint, die Erdanziehung bleibt immer gleich,
nur ihre Wirkung ist unterschiedlich, je nachdem wie schnell der Sprinter unterwegs ist.
Grund ist die Massenträgheit, die umso grösser wird, je schneller man läuft.
Und umso schneller man läuft, desto mehr Gegenwind hat man,
bei Topsprintern sind das über 11 m/sek.
Eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber den lahmeren Enten, oder?
Jedenfalls haben wir es mit 3 Kräften zu tun:
2 davon wirken horizontal und werden mit steigender Geschwindigkeit immer grösser,
die vertikale bleibt immer konstant.
Ein auf dem Fleck stehender Mensch muss - von Balancearbeit abgesehen -
100 % seiner mobilisierten Kraft gegen die Erdanziehung aufwenden.
Ein leicht trabender 100 minus x
Ein schnell laufender 100 minus x minus x
Ein mit Höchstgeschwindigkeit sprintender 100 minus x minus x minus x.
Umso höher also die Horizontalgeschwindigkeit,
desto geringer im Verhältnis dazu die Wirkung der Vertikalkraft.
Der Luftwiderstand steigt proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
Bei Radfahrern mit 33,6 Km/h sind etwa 190 Watt erforderlich,
aber zusätzliche 110 Watt, um nur 6,4 Km/h schneller fahren zu können.
Simples Beispiel bei Gegenwind:von 10 Km/h(2,78 M/Sek):
Ein Jogger ist mit 9 Km/h unterwegs und benötigt dann 43 Watt anstatt nur 5 Watt bei Windstille.
Ist er mit 19 Km/h unterwegs wie sehr gute Marathonläufer, muss er ebenfalls 43 Watt leisten.
Der Effekt des Windschattenlaufens wird auch im Marathon immer noch unterschätzt.
Die Berechnungen basieren auf einer angenommenen Körperauftreffläche von 0,6 qm.
Umso schneller man also unterwegs ist, desto schlimmer wird man von der Physik 'bestraft'.
Der Unterschied ist, dass er sich selbst beschleunigt,
auch in der Höchstgeschwindigkeitsphase
und danach, wenn die Geschwindigkeit leicht nachlässt.
Ein Diskus hat z.B. seinen Hochpunkt bei 40 m, fällt dann bei 60 m runter
Eine Milchkanne von ebenfalls 2 Kg, die genau der gleichen Erdanziehung ausgesetzt ist,
hat ihren Hochpunkt bei 25 m, fällt aber schon bei 30 m runter.
Schuld ist die Aerodynamik, die anfangs gleich hohe Beschleunigung der Milchkanne
wird durch den viel höheren Luftwiderstand viel schneller aufgebraucht.
Aber auch beim Diskus gibt es eine beträchtliche Verlangsamung.,
so dass die Erdanziehung überhand gewinnt.
Genauso läuft es beim Sprint, die Erdanziehung bleibt immer gleich,
nur ihre Wirkung ist unterschiedlich, je nachdem wie schnell der Sprinter unterwegs ist.
Grund ist die Massenträgheit, die umso grösser wird, je schneller man läuft.
Und umso schneller man läuft, desto mehr Gegenwind hat man,
bei Topsprintern sind das über 11 m/sek.
Eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber den lahmeren Enten, oder?
Jedenfalls haben wir es mit 3 Kräften zu tun:
2 davon wirken horizontal und werden mit steigender Geschwindigkeit immer grösser,
die vertikale bleibt immer konstant.
Ein auf dem Fleck stehender Mensch muss - von Balancearbeit abgesehen -
100 % seiner mobilisierten Kraft gegen die Erdanziehung aufwenden.
Ein leicht trabender 100 minus x
Ein schnell laufender 100 minus x minus x
Ein mit Höchstgeschwindigkeit sprintender 100 minus x minus x minus x.
Umso höher also die Horizontalgeschwindigkeit,
desto geringer im Verhältnis dazu die Wirkung der Vertikalkraft.
Der Luftwiderstand steigt proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit.
Bei Radfahrern mit 33,6 Km/h sind etwa 190 Watt erforderlich,
aber zusätzliche 110 Watt, um nur 6,4 Km/h schneller fahren zu können.
Simples Beispiel bei Gegenwind:von 10 Km/h(2,78 M/Sek):
Ein Jogger ist mit 9 Km/h unterwegs und benötigt dann 43 Watt anstatt nur 5 Watt bei Windstille.
Ist er mit 19 Km/h unterwegs wie sehr gute Marathonläufer, muss er ebenfalls 43 Watt leisten.
Der Effekt des Windschattenlaufens wird auch im Marathon immer noch unterschätzt.
Die Berechnungen basieren auf einer angenommenen Körperauftreffläche von 0,6 qm.
Umso schneller man also unterwegs ist, desto schlimmer wird man von der Physik 'bestraft'.
