02.08.2018, 13:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2018, 13:08 von icheinfachma.)
(02.08.2018, 12:51)Atanvarnp schrieb: Ich ziehe das Ergebnis einer wissenschaftliche Studie einer persönlichen Einschätzung vor.1. Ok - das bleibt dir überlassen. Ich kann mir nur eben vorstellen, dass die gedopeten Athleten gerade nicht teilnahmen und die Stichprobe daher nicht repräsentativ ist.
Letztlich ist der Streit um den genauen Prozentwert aber nicht zielführend. Was man festhalten kann - die Zahl der erwischten Doper auch in Deutschland ist verglichen mit der Zahl der anzunehmenden Doper erschreckend gering und da muss man ansetzen.
Es passt dann ins Bild, dass sich die Wirtschaft inzwischen komplett aus der Mitfinanzierung der NADA, zu der man sich ursprünglich mal bereit erklärt hatte, zurückgezogen hat. Ein wirkliches Interesse die Doper zu erwischen gibt es auf der Seite nicht.
2. Das man nicht erwischt wird hat vor dem Hintergrund, dass vieles nciht nachweisbar ist, nichts zu sagen. Außerdem kann man Sportler auch von Verbandsseite decken. Typischste Dopingmittel, die Klassiker sozusagen: Steroide, Wachstumshormone, Stimulanzien, EPO. Davon nicht nachweisbar: Bestimmte Designersteroide; Testosterin in Kombi mit Epitestostern, Wachstumhormone, EPO dann, wenn die über 100 Präparate geschickt gemischt werden und man innerhalb der Toleranzwerte für den Blutpass bleibt. Stimulanzien nachweisbar, allerdings im Training erlaubt. Zu diesen "Klassikern" kommen dann noch spezielle ebenfalls nciht nachwisbare und hochwirksame Substanzen wie Prohormone und Wachstumsfaktoren. Und dann soll die Zahl der erwischten Sportler eine Aussage darüber zulassen, wie viele dopen? Um es mal drastisch zu sagen (Formulierung nicht von mir): "Erwischt werden nur die Dummen." Sind wir in Deutschland mit usnerem Wissnschafts-Know-How so dumm? Ich bezweifle es.
3. Die Wirtschaft könnte auch korruptionsbedingt das Vertrauen in die Sportorganisationen verloren haben. Wissen wir nicht.

