02.08.2018, 12:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.08.2018, 12:44 von icheinfachma.)
(02.08.2018, 07:11)Atanvarno schrieb:Ich behebe mal zwei Missverständnisse:(01.08.2018, 22:55)icheinfachma schrieb: Dunkelziffer.
Die ist bei RRT-Umfragen relativ gering, da diese Umfragetechnik ja gerade darauf abzielt, ehrliche Antworten auf problematische Fragen zu bekommen. Von daher halte ich die 60% für übertrieben und gehe eher vom Höchstwert der Umfrage, also 40% aus.
Passt ja auch mit dem Ergebnis der IAAF-RRT-Studien (30-40%) zusammen
- Ich beziehe mich auf deinen Beitrag, in dem du schreibst, du willst die Studie sehen, in der 60% Doping zugaben. Wenn 60% es zugeben, wäre aber mit Dunkelziffer die Rate twort noch höher. D.h., wenn es 60% Doper gibt, dann muss es keine Umfage geben, in der es 60% zugeben. Ich bin also konkret auf das Wort zugeben eingegangen.
-Ich halte die 60% auch nicht für in Stein gemeißelt (da wiegesagt nur ein Orientierung an Simon) und auch die Studie von Daegu halte ich nicht für in Stein gemeißelt, da es 1. auch schlaue Athleten (viele studierende Leichtathleten in D
) gibt, die man nicht mit solchen Aussagen überführen kann bzw. und das halte ich für das eigentliche Problem an der Studie: die Doper werden eher nicht an diesen Studien teilnehmen (Angst, dass es doch nciht anonym ist und rauskommt). Ich denke also, dass die Zahl höher ist, als die Studie annimmt.Simon dagegen beruft sich nicht auf eine einzige Studie sondern das ist seine persönliche Einschätzung, die er aus dem Austausch mit vielen Kollgen und seiner langjährigen Tätigkeit gezogen hat. Das sollte doch realistischer sein als diese einzige Studie?
Kleiner Zusatz, tut zu meinen Arguemnten aber nichts zur Sache, da ungenaue Methode: Es gibt Erhebungen, wo man die abgesetzt Menge an bestimmten Medikamenten der Pharmabranche bestimmt. Die Dopingmittel sind ja in der Regel auch therapeutisch angewandte Mittel. Dann schaut man, wie viel in der klinischen Medizin verbraucht wird von diesen Medikamenten. Und die Differenz ist bei den einschlägigen Medikamenten erschreckend hoch - denn das ist die Menge, die im Dopingmarkt verschwindet. Dazu kommt noch die nicht unerhebliche Menge, die aus schwarzen Labors kommt und nicht in Erhebungen auftaucht. Da kommt man dan auf Mengen, mit denen man ungeheure Mengen an Sportlern versorgen kann. Es gibt viele dopende Breitsportler, die natürlich einen Großteil des Dopings abnehmen (weil zahlenmäßig einfach mehr als im Leistungssport). Aber die ganzen sehr teuren oder nur mit ärztlicher Begleitung einnehmbaren Medikamente, die im Breitensport kaum angewandt werden, die landen ausschließlich im Leistungssport (z.B. einige Designer-Steroide, bestimmte Hormone oder EPO - im Breitensport dominieren die Steroide und weit, weit vorn die Stimulanzien.).

