01.08.2018, 10:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.08.2018, 10:45 von icheinfachma.)
Allein, wenn man sich anschaut, was aus den zentralen DDR-Doping-Forschungseinrichtungen geworden ist nach der Wende (Kreischa und FKS Leipzig) und wie interessiert der BRD-Innenminister den DDR-Sportchef nach der Wende einlud, um sich das DDR-Sportsystem erklären zu lassen, sagt alles. Es gibt mehrere Bücher zum Dopingsystem der BRD, auch mit Fällen von Kinderdoping. In der BRD war das Doping lediglich in kleineren Zellen organisiert als in der DDR und nciht so penibel protokolliert, daher nciht so leicht im Nachhinein aufzudecken. Außerdem nahmen die Westsportler zwar dieselben Dosen, aber geringere Anzahl von Dopingkuren pro Jahr ein, weil sie anders als die Ostblockländer WK-Kontrollen befürchten mussten, bei denen sie sich nicht immer (aber manchmal) darauf verlassen konnten, von Funktionären gedeckt zu werden. Johnson war auch vor seinem öff. bekannten Dopingfall schonmal positiv getestet worden, die WADA fragte daraufhin beim IOC an, ob sie das veröffentlichen oder unter den Tisch kehren sollen. Das IOC wies die WADA an, den Fall nciht zu veröffentlichen, da die USA eine wichtige Kraft bei den OG seien, deren Ansehen nicht zu gefährden sei. Einen Sportler aus manch anderem Land der Welt hätte man dagegen mit Freude vorgeführt. Das West-Sportsystem hat keine reinere Weste gehabt im Kalten Krieg als das im Osten. Lediglich die straffe staatliche ORganisation fehlte im Westen.
Wie es heute in D ist, ist schwer zu sagen. Ich glaube aber nicht, dass die Deutschen eine anders geartetes Gewissen als andere Länder der Welt haben. Man kann sich hinstellen und die US- und JAM-Sprinter des Dopings verdächtigen (oder Dafne Schippers) und gleichzeitig unsere Speerwerfer in den höchsten Tönen loben. Man kann (wie die US-Fans) genau das Gegenteil tun - also die eigenen Sprinter loben und usnerer Speerwerfer kritisch beäugen. Oder man kann die nationale Brille einfach absetzen udn sich eingestehen, dass es wahrscheinlich überall ähnlich ist im Leistungssport, egal welches Land und egal welche Sportart.
Wie es heute in D ist, ist schwer zu sagen. Ich glaube aber nicht, dass die Deutschen eine anders geartetes Gewissen als andere Länder der Welt haben. Man kann sich hinstellen und die US- und JAM-Sprinter des Dopings verdächtigen (oder Dafne Schippers) und gleichzeitig unsere Speerwerfer in den höchsten Tönen loben. Man kann (wie die US-Fans) genau das Gegenteil tun - also die eigenen Sprinter loben und usnerer Speerwerfer kritisch beäugen. Oder man kann die nationale Brille einfach absetzen udn sich eingestehen, dass es wahrscheinlich überall ähnlich ist im Leistungssport, egal welches Land und egal welche Sportart.

