(02.01.2018, 21:06)aj_runner schrieb:(01.01.2018, 23:52)Jo498 schrieb:Er hat damit sicherlich nicht ein Sub 4:05-Niveau gemeint, sondern hat das auf das Grundlagentraining bezogen.(01.01.2018, 20:29)Rob schrieb: Interessant fand ich den Kommentar von Hanna Kleins Trainer, sie wäre in der Form ihres Lebens. Bin gespannt, wie sich diese Form in der Halle auswirkt.
Nach dem Leistungssprung 2017 ist es nicht selbstverständlich, gleich im Folgejahr nochmals etwas draufzusatteln.
Bei den Meisten kommt nach so einem Jahr - aus welchen Gründen auch immer - erst wieder ein Rückschritt.
Nur so gibt es einen Sinn.
Ich kann, da nicht dabei, sagen, ob folgendes speziell auf Hanna Klein zutrifft...
vorstellen zumindest schon
Es gibt bisweilen Phasen, wo bei einem Athleten in der Vorbereitung alles läuft.
Jeder Dauerlauf kommt gut, die längeren Tempoläufe oder Tempowechsel fallen relativ leicht und sind oft schneller als geplant, der Schlaf ist erholsam.... Man hat das Gefühl, das jedes Training "anschlägt"
Körperlich und psychisch ist der Athlet in einer Hochphase.
Man will eigentlich nicht "jetzt schon" so gut sein, aber wie sich dagegen wehren?
Find/fand ich in der Trainingssteuerung immer sehr schwer. Den Athleten bremsen, ihn subjektiv unterfordern?
Oder ihn laufen lassen und irgendwann beim kleinsten Anzeichen von Ermüdung ihn runterfahren?
Ich fände hier Erfahrungen anderer, auch aus anderen Disziplinen, interessant.
Wie ging eine Frau Schäfer mit solchen "ungeplanten" Hochphasen um, oder jemand der auf höheren Niveau mit Sprintern, Springern, Werfern zu tun hatte? Oder gibt es so was nur bei Ausdauerdisziplinen?


