23.08.2017, 23:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.08.2017, 23:33 von icheinfachma.)
Ich habe mir mal den Thread nochmal komplett durchgelesen. Wahnsinn, wie schnell zwei Jahre vergehen! Ich kann jetzt mal einen Rückblick machen und den aktuellen Stand berichten.
Die Knochenhautreizung hat mich auch das ganze Jahr 2015 noch begleitet. Ich habe in der Folge auch kein richtiges Leichtathletiktraining gemacht. Dann kam noch eine Knie- und später eine Fußproblematik dazu, beide aus dem Gerätturnen in der Uni und dann auch noch Erkältungen. Das Jahr war für die Tonne.
Ich habe so ca. im März 2016 angefangen, den M. tibialis posterior zu trainieren. Ich habe damals gelernt, dass bei Überpronation eine Innenrotation der Tibia entsteht, das proximale Ende der Tibia aber durch Bänder und Muskeln an der Innenrotation gehindert wird und nur das distale Ende innenrotiert. Folglich kommt es zu einer Verwringung der Tibia, welche die mediale Knochenhaut stark unter Zug setzt. Da Knochenhaut sehr unelastisch ist, reagiert sie empfindlich auf diese Zugbelastungen. Durch das Training des M. tibialis posterior hoffte ich, die Überpronation zu verringern.
Ich habe die Pronationsbewegung gegen den Widerstand von starken Gummibändern durchgeführt. Ein anfängliches Kraftausdauertraining brachte wenig Linderung. Ich erhöhte den Widerstand und ging auf ca. 10 Wdh., da ich glaubte, dass die damit verbundene Maximalkraftsteigerung im Sprint hilfreicher sei als Kraftausdauer. Nach 3-4 Wochen waren die Beschwerden weg.
Das Problem, dass mich über zwei Jahre terrorisiert hatte, war mit dieser einfachen Lösung in Luft aufgelöst, aber so einfach die Lösung war, man muss erstmal darauf kommen... Ich habe dann zum ersten Mal in meinem Leben ein richtiges Leichtathletiktrianing mit allem Drum und Dran durchgeführt, konnte Sprints machen, in Spikes trainieren, springen - herrlich
. Da habe ich erkannt, dass sich Geduld auszahlt, auch wenn es zwei Jahre sind. Ich laufe jetzt Mittelstrecke und habe viel Freude daran. 
Die Knochenhautreizung hat mich auch das ganze Jahr 2015 noch begleitet. Ich habe in der Folge auch kein richtiges Leichtathletiktraining gemacht. Dann kam noch eine Knie- und später eine Fußproblematik dazu, beide aus dem Gerätturnen in der Uni und dann auch noch Erkältungen. Das Jahr war für die Tonne.
Ich habe so ca. im März 2016 angefangen, den M. tibialis posterior zu trainieren. Ich habe damals gelernt, dass bei Überpronation eine Innenrotation der Tibia entsteht, das proximale Ende der Tibia aber durch Bänder und Muskeln an der Innenrotation gehindert wird und nur das distale Ende innenrotiert. Folglich kommt es zu einer Verwringung der Tibia, welche die mediale Knochenhaut stark unter Zug setzt. Da Knochenhaut sehr unelastisch ist, reagiert sie empfindlich auf diese Zugbelastungen. Durch das Training des M. tibialis posterior hoffte ich, die Überpronation zu verringern.
Ich habe die Pronationsbewegung gegen den Widerstand von starken Gummibändern durchgeführt. Ein anfängliches Kraftausdauertraining brachte wenig Linderung. Ich erhöhte den Widerstand und ging auf ca. 10 Wdh., da ich glaubte, dass die damit verbundene Maximalkraftsteigerung im Sprint hilfreicher sei als Kraftausdauer. Nach 3-4 Wochen waren die Beschwerden weg.
Das Problem, dass mich über zwei Jahre terrorisiert hatte, war mit dieser einfachen Lösung in Luft aufgelöst, aber so einfach die Lösung war, man muss erstmal darauf kommen... Ich habe dann zum ersten Mal in meinem Leben ein richtiges Leichtathletiktrianing mit allem Drum und Dran durchgeführt, konnte Sprints machen, in Spikes trainieren, springen - herrlich

