(31.05.2017, 09:07)krebsan schrieb: Eine anständige Ausbildung oder gar ein hochwertiges Studium macht man nicht so einfach nebenbei. Und wenn man dann den Berufseinstieg doch verschiebt, und Jahre nicht im Job arbeitet, wird es sowieso schwierig.
Ich bin eher dafür, eine sehr begrenzte Zeit voll auf den Sport zu setzen, sofern es wirklich die Chance gibt, sich international durchzusetzen (und damit sein Geld zu verdienen). Gelingt dies nicht, würde ich aber auch frühzeitig abbrechen, und voll auf eine gute Ausbildung setzen.
Doch, das geht; man muss nur früh morgens in die Puschen kommen und nicht an allen TL im Ausland teilnehmen. Wessinghage, Manecke und Co sind sehr gute Beispiele. Sie haben aber auch in Pausen auf Flughäfen gelernt, habe ich mal gehört.
Das ist ein anderes Kaliber und Erziehungssache. Das Umfeld muss natürlich hervorragend getaktet sein. Allerdings geht nicht jeder Athlet diesen steinigen Weg. Wenn einer ein paar Jahre berufliche Abstinenz für später in Kauf nimmt, ist das seine Sache. Ich selbst habe für mich die dreifache Absicherung Beruf, Haus und Money bevorzugt. Da brennt nichts mehr an.
Natürlich muss das jeder für sich entscheiden. Es gibt neben der traditionellen Berufsform die spielerische und weniger sichere und vielleicht manchmal einträglichere Variante. Kompromisslos bin ich in der Gesundheitsfrage!!! Da gibt es bei mir aber auch nicht ein Stück Verhandlung.
Gertrud

