(28.03.2016, 10:24)hoffnungsvoller Vater schrieb: Ehrgeizige Eltern und Trainer gibt es, ohne Zweifel. Trotzdessen, dass es ohne Ehrgeiz im Sport auch nicht geht, gibt es aber auch welche, die den Weitblick behalten haben und die Schule und das Sozialverhalten nicht aus den Augen verlieren.
Soziologisch bedenklich ist es doch aber eher, wenn man den Kindern nicht vermittelt, dass beim Betreiben von Leistungssport auch bereit sein muss, "Opfer" zu bringen.
Im Übrigen wissen dieses die Kinder bereits und trotzdem sind die Sportschulen voll, weil die Kinder es wollen.
Der Basis dieses aber verschweigen zu wollen, klingt für mich (sorry), aber zuviel nach "Politikergewäsch".
Und lieber h.krueger, mal die anderen Leserbriefe durcharbeiten, diese sind die Mehrheit!!
Lieber "hoffnungsvoller vater", sie haben doch gepostet, dass selbst die, die nicht durchkommen, ihre Kindheit, Jugend
und Karriere zum Teil aufgeben. Das ist auch meine Meinung. Wir wissen, dass Kinder leicht manipulierbar sind, und häufig Eltern die Kinder als kommende Meister sehen möchten und Druck machen. Natürlich gibt es auch Zöglinge, die man bremsen muss. Dafür sind dann Trainer und Erziehungsberechtigte da. In jedem Fall soll Kindern und Jugendlichen die sportliche Zukunft und das Drumherum nicht nur rosig dargestellt werden. Auch auf die Gefahren müssen wir fürsorglich hinweisen. Das Leben geht nach der Karriere weiter, und häufig passiert das nach Krankheiten oder Verletzungen schneller als gedacht. Der Fall in ein soziales Loch ist dann nicht selten vorprogrammiert. Das ist kein Politikergeschwäsch, sondern das Ergebnis von vielen Jahrzehnten Erfahrung und Beobachtungen als Aktiver und Trainer.

