28.03.2016, 00:21
Zitat:Ist es denn für einen Sportler/eine Sportlerin nicht ausreichend, wenn er/sie gute Leistungen bringt und erfolgreich ist? Muss die Öffentlichkeit deshalb in Jubelstürme ausbrechen? Wer sich für die Sportart interessiert, erkennt mit Sicherheit große Leistungen an, auch wenn man das nicht laut schreiend von sich gibt.Wohl ist es für einen Leistungssportler im heutigen Umfeld nicht ausreichend, gute Leistungen zu bringen. Zu hoch ist der erforderliche Einsatz, um im Leistungsvergleich (national und erst recht international) punkten zu können. Der hier im Forum schon so oft angesprochene Konflikt zwischen leistungssprortlicher Karriere und beruflicher Entwicklung setzt doch wohl Grenzen in dem einen oder anderen Bereich. Ja! Lohnend wird es erst, wenn die Öffentlichkeit in Jubelstürme ausbricht!
Als "laut schreiend" habe ich den Beitrag von Nadine Hildebrandt sowieso nicht empfunden und mir ist sehr, sehr rätselhaft, wie man das so bewerten kann. Für mich ist der Gastbeitrag in der FAZ eine äußerst wertvolle Darstellung, warum Athleten und Athletinnnen überhaupt solche Ziele anstreben. Für die nachrückende Jugend ist das aus meiner Siciht tatsächlich sehr wertvoll. All diesen Aufwand kann wirklich niemand nur aus Liebe zum Sport treiben- da hängt viel zu viel dran, für alle: Sportler, Trainer, Eltern, sohzuiales Umfeld....
Wer macht das bitte nur für sich alleine? Keine, Keiner, Niemand! Es ist doch immer ein Gefüge möglicherweise höchst unterschiedlicher Interessen.

