09.12.2015, 19:18
(09.12.2015, 16:41)Hellmuth K l i m m e r schrieb:(09.12.2015, 15:19)gera schrieb: Das entscheidende ist doch, wie entwickelt sich das Verhältnis Kraft / Körpermassmasse
zum positiven , ...
Meine Vorstellung vom idealem Sprinter u. Springer gehen in Richtung ----> Siegfried Schenke, Martin Lauer, Armin Hary;
Frank Pascheck, Frank Wartenberg, ... (und Klaus Beer, wenn er größer gewesen wäre.)
Und jedes Kilo mehr, das ich mit mir rummschleppe, "behindert" beim Sprinten und Abspringen.
(Man braucht sich nur einen 2 ... 3 kg schweren Gürtel umschnallen, wie ich es beim LJ-Training oft tat, um festzustellen,
dass die Weiten geringer sind.)
A l s o : Es ist ein fein abgewogenes Verhältnis zwischen KH : KG anzustreben; Muskelhyperthrophie kann niemals allein richtig sein.
(Um noch ein paar Negativ-Beispiele zu nennen, die mir in meiner Zeit begegneten: Max Klaus, Lutz Dombrowski, Erwin Plöger, ... - sie waren alle zu schwer, um noch bessere Weiten zu erreichen.)
Der Gürtel ist ja passiv, bei 3Kg mehr aktiver Masse kann es schon anders aussehen. So gibt/ gab es immer recht schwere Zehnkämpfer die im Sprint/ Weitsprung mit hoher aktiver Körpermasse sehr gut sind/waren.
Wenn ein schwerer Athlet bspw. mit 95% Krafteinsatz beim Weitsprung anläuft, verliert er aufgrund der Massenträgheit weniger Geschwindigkeit als ein leichter Springer(im Vergleich zu 100% Krafteinsatz). Er braucht aber länger um auf Geschwindigkeit zu kommen. Der schwere Springer hat dann aber eine Kraftreserve für den Absprung.

)