11.11.2015, 21:43
@Pollux
Im Fall nordkoreanische Frauenfußballmanschaft war der Generalverdacht berechtigt, sie waren ALLE gedopt.
Generalverdacht dürfte man auch gegen Jamaica haben - betrieben sie bisher doch gar kein Dopingtestlabor, die Proben wurden, so sie denn von internationalen Fahndern genommen wurden nach Kanada geflogen (das werden dann wohl auch nicht so viele Proben gewesen sein - dafür wurden aber recht viele Jamaicaner überführt…)
In Kenia wird recht offen gedopt, nicht staatlich organisiert, sondern wer es sich leisten kann sucht einen der vielen Ärzte auf, die sich um die Laufzentren niedergelassen haben.
Australische Schwimmer (Thorpe und Co) wiesen lange schon ungewöhnliche Werte auf, einige ausgewiesene Experten für genetische Pharmaforschung arbeiteten für den Verband.
Den bulgarischen Geichtheberverband hat man komplett ausgeschlossen, weil er sich schlicht weigerte
seine Athleten neutral überprüfen zu lassen (Fanden die keinen Diack?).
Also, ich denke ich bin nicht blauäugig, aber diese Maßnahmen machen es einfach, einfach dafür auf Schuldige zu zeigen (und sie Russland IST SCHULDIG), einfach sich selbst zu den "Guten" zu zählen (weil man ja nicht gesperrt wurde), einfach weil man sich eine hartnäckige Aufklärung spart, bei der Ungereimtheiten zu Tage kommen könnten (z.B. das Russland mit anderen Nationen kooperierte, das andere Athleten auch in Russlands Weiten trainierten)
Ich könnte auch noch weiter machen, aber ich denke der Punkt ist klar, nämlich der, dass man gar nicht daran denkt am SYSTEM etwas zu ändern (das System der Dopingfahndung wirklich unabhängig zu gestalten, effektiv finanziell und technisch auszustatten und mit weitgehenden Rechten für eigene Untersuchungen auszustatten).
Fassenacht? Bärenfellmütze bei den Temperaturen? Steht man das ohne Doping durch?
Na denn, alaaf!!
Zitat:Aber deine Argumentation gegen den Rausschmiss: weil man doch vermuten muss, dass überall und sowieso und immer schon..... geht überhaupt nicht! Das ist Entlastung durch Generalverdacht. Entspricht fast haargenau genau der „Argumentation“ der Russen, seit man sie am Hintern hat.Generalverdacht hätte ich eigentlich gegen alle Verbände…
Im Fall nordkoreanische Frauenfußballmanschaft war der Generalverdacht berechtigt, sie waren ALLE gedopt.
Generalverdacht dürfte man auch gegen Jamaica haben - betrieben sie bisher doch gar kein Dopingtestlabor, die Proben wurden, so sie denn von internationalen Fahndern genommen wurden nach Kanada geflogen (das werden dann wohl auch nicht so viele Proben gewesen sein - dafür wurden aber recht viele Jamaicaner überführt…)
In Kenia wird recht offen gedopt, nicht staatlich organisiert, sondern wer es sich leisten kann sucht einen der vielen Ärzte auf, die sich um die Laufzentren niedergelassen haben.
Australische Schwimmer (Thorpe und Co) wiesen lange schon ungewöhnliche Werte auf, einige ausgewiesene Experten für genetische Pharmaforschung arbeiteten für den Verband.
Den bulgarischen Geichtheberverband hat man komplett ausgeschlossen, weil er sich schlicht weigerte
seine Athleten neutral überprüfen zu lassen (Fanden die keinen Diack?).
Also, ich denke ich bin nicht blauäugig, aber diese Maßnahmen machen es einfach, einfach dafür auf Schuldige zu zeigen (und sie Russland IST SCHULDIG), einfach sich selbst zu den "Guten" zu zählen (weil man ja nicht gesperrt wurde), einfach weil man sich eine hartnäckige Aufklärung spart, bei der Ungereimtheiten zu Tage kommen könnten (z.B. das Russland mit anderen Nationen kooperierte, das andere Athleten auch in Russlands Weiten trainierten)
Ich könnte auch noch weiter machen, aber ich denke der Punkt ist klar, nämlich der, dass man gar nicht daran denkt am SYSTEM etwas zu ändern (das System der Dopingfahndung wirklich unabhängig zu gestalten, effektiv finanziell und technisch auszustatten und mit weitgehenden Rechten für eigene Untersuchungen auszustatten).
Fassenacht? Bärenfellmütze bei den Temperaturen? Steht man das ohne Doping durch?
