(11.07.2015, 22:03)CassiusKlay schrieb: Zu dem Stagnieren hätte ich auch mal ne Frage:Wobei gerade das Beispiel Julian Reus etwas hinkt, da der gute nach 2007 eine ziemliche Leidenszeit mit Borreliose, Ödem und diversen Verletzungen hatte.
Mir fällt das des öfteren auf,dass Athleten früh in ihrer Karriere sehr gut sind und dann erstmal 3-5 Jahre stagnieren.
Beispiel: Julian Reus, hatte alte Bestenlisten durchgewälzt und ne 10.28 aus 2007 gefunden,danach dann lange nur 1Zehntel besser,wenn überhaupt (wobei hier natürlich irgendwann auch mal ne Grenze erreicht wird).
Wird da zu wenig variiert im Training (neue Reize setzen,etc) oder erreichen diese Athleten recht schnell ihre persönliche Grenze?
Aber dass viele Athleten ihren Resultate aus den Jugendzeiten oftmals lange oder für immer hinterherrennen ist dennoch kein Einzelfall und auch kein Geheimnis. Da wird schon sehr viel Spezialtraining früh vorgezogen, um eben jene Erfolge bei nat. und internat. Meisterschaften erzielen zu können. Hinzu kommen natürlich die von dir genannten natürlichen Grenzen.
Den Unterschied zwischen (Achtung, ich pauschalisiere etwas überspitzt) "schnellem Erfolg" und "längerfristigem Aufbau" sieht man gerade am Beispiel Rebekka Haase: Sie hat es 2011 zur U20 EM nicht einmal in die Staffel geschafft, wo u.a. eine Burghardt, Freese und Grompe mit CR Europameisterinnen geworden sind.

