28.04.2015, 10:36
Ja, sorry, Berlin/Paderborn verwechselt 
Zu Uliczkas Grundschnelligkeit: die 13:37(5000m) sollte er schon auf ca. 28:35 über 10km/10000m umsetzen können(bei veranschlagten großzügigen 40s Schonzeit/5000erSplit), um eine verwertbare Brücke zum Marathon zu bauen. Da wären dann auch glatte 63min/HM drin. Er hat bisher "nur" 29:04min(Straße, 2013)stehen, das entspricht der gezeigten tiefen 64er Zeit auf HM. Diese 10km-Zeit hat er noch als Nebenprodukt seines 3000mHi-Trainings gelaufen. Ich habe aber erhebliche Zweifel, ob er die 5000m-Zeit mit seinem athletischen Laufstil auf eine 2:12 oder drunter umsetzen kann. 2:16-2:17 sind aber vermutlich machbar.
Leider sind Niveau und Breite deutscher Spitzenläufer im Vergleich zu den 80er-Jahren geringer geworden. Wenn ich mir den Aufwand anschaue(sorry, ich möchte wirklich nicht wieder unsere Läufer bashen), den Mockenhaupt, Hahnertwins, Uliczka, Stöckert u.Co. mit mehrmaligen(!), wochenlangen Trainingslagern in Kenia/Äthiopien über den Winter betreiben und dann die Ergebnisse in diesem Frühjahr betrachte - oje, oje . . Ich halte das für geradezu kontraproduktiv. Die Leute scheinen mir auf der einen Seite übermotiviert(Kenia!), auf der anderen Seite übertrainiert und ausgelaugt. Sogar bei Arne Gabius sind immer wieder bis zu 2 Wochen dauernde Erkältungen, oft nach Trainingslagern, Magen-Darm-Probleme oder eigentlich unerklärliche Ausstiege zu notieren: Hop oder Top.
Vor 30 Jahren haben Läufer gleicher Klasse ein solides Wintertraining in Germany absolviert, die Cross-Saison und den ein oder anderen Straßenlauf mitgenommen und sind vergleichbare Zeiten im April/Mai gelaufen! Oder sie haben sich über die Straßenlaufsaison auf einen schnellen Herbstmarathon aufgebaut. Damals waren aber auch noch 15km und 25km häufige Wettkampfdistanzen. Man war vielleicht im April 10 Tage an der Algarve und im Juli 3 Wochen in St.Moritz, das mußte dann aber reichen. Viele hatten einen Fulltime-Job . . .

Zu Uliczkas Grundschnelligkeit: die 13:37(5000m) sollte er schon auf ca. 28:35 über 10km/10000m umsetzen können(bei veranschlagten großzügigen 40s Schonzeit/5000erSplit), um eine verwertbare Brücke zum Marathon zu bauen. Da wären dann auch glatte 63min/HM drin. Er hat bisher "nur" 29:04min(Straße, 2013)stehen, das entspricht der gezeigten tiefen 64er Zeit auf HM. Diese 10km-Zeit hat er noch als Nebenprodukt seines 3000mHi-Trainings gelaufen. Ich habe aber erhebliche Zweifel, ob er die 5000m-Zeit mit seinem athletischen Laufstil auf eine 2:12 oder drunter umsetzen kann. 2:16-2:17 sind aber vermutlich machbar.
Leider sind Niveau und Breite deutscher Spitzenläufer im Vergleich zu den 80er-Jahren geringer geworden. Wenn ich mir den Aufwand anschaue(sorry, ich möchte wirklich nicht wieder unsere Läufer bashen), den Mockenhaupt, Hahnertwins, Uliczka, Stöckert u.Co. mit mehrmaligen(!), wochenlangen Trainingslagern in Kenia/Äthiopien über den Winter betreiben und dann die Ergebnisse in diesem Frühjahr betrachte - oje, oje . . Ich halte das für geradezu kontraproduktiv. Die Leute scheinen mir auf der einen Seite übermotiviert(Kenia!), auf der anderen Seite übertrainiert und ausgelaugt. Sogar bei Arne Gabius sind immer wieder bis zu 2 Wochen dauernde Erkältungen, oft nach Trainingslagern, Magen-Darm-Probleme oder eigentlich unerklärliche Ausstiege zu notieren: Hop oder Top.
Vor 30 Jahren haben Läufer gleicher Klasse ein solides Wintertraining in Germany absolviert, die Cross-Saison und den ein oder anderen Straßenlauf mitgenommen und sind vergleichbare Zeiten im April/Mai gelaufen! Oder sie haben sich über die Straßenlaufsaison auf einen schnellen Herbstmarathon aufgebaut. Damals waren aber auch noch 15km und 25km häufige Wettkampfdistanzen. Man war vielleicht im April 10 Tage an der Algarve und im Juli 3 Wochen in St.Moritz, das mußte dann aber reichen. Viele hatten einen Fulltime-Job . . .

