06.10.2026, 09:23
(06.10.2026, 08:00)aj_runner schrieb:(05.10.2026, 16:32)criso1234 schrieb: Im MainAthlet Podcast gibt es eine aktuelle Folge zum Fall Owen Ansah. Darin wird mit einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung gesprochen, der Einblick in die Originalunterlagen des Verfahrens hatte.
Wirklich sehr interessant. Der SZ-Redakteur hatte Einblick die Originaldokumente und geht davon aus, dass das ein vollständiger oder zumind. ein nahezu vollständiger Einblick war. Owen hat nach seinen Angaben die Probe nicht verweigert, sondern gesagt, dass er jetzt keine Probe abgeben kann, weil er schon auf der Toilette war. Dass der Kontrolleuer Owen nochmals angerufen hat wegen einer Unterschrift bestätigen beide Seite.
Die Versionen gehen bei der Belehrung der Konsequenzen auseinander. Der Kontrolleur rief Owen nochmals an wegen einer Unterschrift. Dass die Belehrung während des Telefonats erfolgte, kann man ausschließen. Wie schon früher angemerkt, macht es für Owen keinen Unterschied in den Konsequenzen, zu unterschreiben, dass er für 4 Jahre gesperrt werden kann oder gar nicht umzudrehen.
Also bleibt nur der Zeitraum für das zweite Aufeinandertreffen, dass hier die entsprechende Belehrung der Konsequenzen erfolgte. Da kann sich jetzt jeder seine Meinung bilden, warum ein Kontrolleur, der die einfachsten Abläufe nicht kennt, hintenraus formal alles richtig macht.
Der SZ-Redakteur ist leider nicht neutral und streut zu viel seiner eigenen Meinung ein. Das Szenario, dass Ansah sich über die Kontrolle aufregt, dass gar kein sachliches Gespräch zwischen Ansah und dem Kontrolleur stattgefunden hat und Ansah erstmal einfach geht/wegfährt, steht natürlich auch im Raum. Auf Ansahs erstem Statement auf Insta kommt nämlich das völlige Unverständnis über die Kontrolle zum Ausdruck.

