07.09.2026, 20:11
(07.09.2026, 09:14)RunSim schrieb: Ist natürlich völlig legitim, wenn sie nicht über ihr Training sprechen möchte.
Ich persönlich finde es Quatsch, daraus so ein Geheimnis zu machen. Einzelne Einheiten bringen einem rein gar nichts. Die kann man seine SuS gerne auch laufen lassen. Der Kontext / Aufbau des Trainings über das Jahr viel entscheidender.
Was bringt es mir jetzt z.B. dass ich weiß, dass Femke zurzeit Schwelle bei 4:20 läuft oder dass sie nicht mehr als 60-70km pro Woche läuft?
Oder die Killereinheiten von Keely? Das waren glaube ich 2x400m mit sehr kurzer Pause. Ich glaube ihr Trainer meinte daraufhin, dass das eh keiner so laufen könnte. Und damit hat er ja auch Recht.
Für sie sibd die gelaifenen Zeiten sehr gute Rennprognosen.
Und was bringt es einer möglichen Kontrahentin+Trainer , wenn wir im Nachhinein gesagt bekommen, dass Keely und ihr Trainer wussten, dass sie fit ist?
Und die Rennprognose funktioniert bei Keely. Ob es bei jemanden anderws funktioniert? Kann sein, oder auch nicht.
Ich denke schon, dass es Sinn machen kann, einzelne Bausteine mit in das Training zu integrieren, sofern es in das Gesamtkonzept passt. Splitläufe wie Keely hatten wir schon Ende der 90er Jahre gemacht, das dürfte heute Common sense sein.
Den M11 Club habe ich seither eher wahrgenommen, dass da ziemlich geballert wird bzw. nach der "Baumann-Methode" trainiert wird: Die Besten schaffen es noch mit etwas Reserve, für die anderen ist es too much.

