(05.09.2026, 10:36)Sprunggott schrieb: Anspruch ist einfach neutral zu hinterfragen, denn meine Athleten sollen weiter was vom Kuchen abhaben.
Ich hatte dich so interpretiert, dass du dir die neuen Sachen nicht erklären kannst. Wenn du etwas vom Kuchen abhaben möchtest, kannst du dir den Kuchen bei deiner Erfahrung doch auch selbst backen oder recherchieren.
Mir macht die stundenlange Recherche und Einordnung in mein Wissen viel Spaß. Das Vokabular einiger Männer hier, die nicht das bekommen, was sie möchten, ist schon gewöhnungsbedürftig, aber auch lustig. Es erinnert mich an Kinder, die an der Kasse die Süßigkeiten nicht bekommen, die sie haben möchten.
Ich setze auf viel Eigeninitiative.Aus den Vorträgen der Fortbildung bei den BT habe ich nichts mitnehmen können. Ich sage damit nicht, dass sie insgesamt schlecht sind. Im Mehrkampf kann ich in Deutschland nun wirklich nichts verwerten. Ich denke da anders. Die Verletzungsquote ist einfach auch zu hoch. Man weiß nie, welche Verletzungen nicht den Weg in die Öffentlichkeit finden.
Im Hürdenlauf informiere ich mich über unsere Grenzen hinaus und habe schon vor Jahren enorm gute Artikel für die Anwendung erhalten, die hier kaum bekannt sind. Sie waren ein Treffer zur Gestaltung meines Gesamtkonzeptes. Zumindest sehe ich hier nichts Vergleichbares im Transfer zur Praxisarbeit auf unterschiedlichen Gebieten. Die HjH-Schule war bei mir auch prägend.
Man muss bei der Biomechanik immer dazu erwähnen, dass die internationalen Untersuchungen nicht unbedingt in jedes Land transferiert werden. Wer hätte gedacht, dass die neuen Anatomiebücher umgestaltet werden mussten, weil ein Anatom andere Verbindungen gesehen und bewiesen hat. Folglich sollte man das auch bei Übungen berücksichtigen.
Ich bin keine Prophetin, wäre aber nicht überrascht, wenn Masai Russell unter 12 irgendwann die 100m Hürden läuft.
Gertrud

