Gestern, 18:30
War am Anfangspunkt des Themas nicht auch der Blick auf Audrey Werro gerichtet? Die Frage nach ihrer Trainerin (Christiane Berset Nuoffer) ist also mindestens genauso wichtig. Und wenn wir hier endlich bei der Erkenntnis angelangt sind, dass der Schlüssel zu allen neuen Kapiteln der individualisierte Blickwinkel ist, würde ich als erstes nicht nach der Logik von Pausengestaltungen fragen, sondern danach, wie die Trainerin ihr Verhältnis zur Athletin organisiert.
“Ich bin eher eine praxisorientierte Trainerin als eine Sportwissenschaftlerin. Natürlich erstelle ich Trainingspläne und strukturiere die Saison, aber am wichtigsten ist mir die Beziehung zu meinen Athleten. Ich muss verstehen, wie sie sich fühlen. Es ist mir auch wichtig zu wissen, wie es ihnen im Studium geht, da dies direkten Einfluss auf ihr Training hat“, erklärt sie.”
https://athletissima.ch/en/christiane-be...r-passion/
Um eine Kleinigkeit also doch noch klarzustellen. Es handelt sich hier nicht um eine genuin wissenschaftliche Perspektive. Athleten sind spürende Wesen. Auf die Feststellung: “Ich habe heute nicht die Bereitschaft zu einem harten Tempotraining”, mit dem Verweis zu antworten: “Das glaube ich erst, wenn ich über objektive Daten verfüge”, wäre ebenso grotesk, wie der Wunsch nach einer Methodik, welche die subjektive Perspektive als zweitrangig gegenüber einem an objektiven und messbaren Daten orientierten Wissensbegriff ausweist. Also bitte, kein Fabulieren mit wissenschaftlichen Idealen.
“Ich bin eher eine praxisorientierte Trainerin als eine Sportwissenschaftlerin. Natürlich erstelle ich Trainingspläne und strukturiere die Saison, aber am wichtigsten ist mir die Beziehung zu meinen Athleten. Ich muss verstehen, wie sie sich fühlen. Es ist mir auch wichtig zu wissen, wie es ihnen im Studium geht, da dies direkten Einfluss auf ihr Training hat“, erklärt sie.”
https://athletissima.ch/en/christiane-be...r-passion/
Um eine Kleinigkeit also doch noch klarzustellen. Es handelt sich hier nicht um eine genuin wissenschaftliche Perspektive. Athleten sind spürende Wesen. Auf die Feststellung: “Ich habe heute nicht die Bereitschaft zu einem harten Tempotraining”, mit dem Verweis zu antworten: “Das glaube ich erst, wenn ich über objektive Daten verfüge”, wäre ebenso grotesk, wie der Wunsch nach einer Methodik, welche die subjektive Perspektive als zweitrangig gegenüber einem an objektiven und messbaren Daten orientierten Wissensbegriff ausweist. Also bitte, kein Fabulieren mit wissenschaftlichen Idealen.
"Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."

