03.09.2026, 10:41
@800m Läufer
Im Hinblick auf meine historische Betrachtung kann ich deinem Manifest leider nicht zustimmen. Es genügt bereits der Blick auf die Reaktionen auf das Freiburger Modell des Intervalltrainings. Etwa durch den Trainer Lydiard: der in seiner Methodik auf pers. Erfahrungen und Traditionsbestände zurückgegriffen hat. Dein Blick entspricht dem gängigen Modell wissenschaftlicher Entwicklung. Ich halte das keineswegs für falsch, aber wie Du schon an anderer Stelle betont hast, verdankt sich ein gutes Training einer gezielten individuellen Konzentration, verbunden mit der Erfahrung eines versierten Trainers. Die individuelle Konzentration fußt natürlich auf der Kenntnis von Stärken und Schwächen. Um die herauszufinden, ist eine wissenschaftliche Akribie von großem Vorteil. Aber das individuell zugeschnittene Training, von dem ich glaube, dass es der Schlüssel außergewöhnlicher Leistungen ist (wobei ich einmal bewusst absehe von dem unerlaubten Einsatz regenerativer Hilfsmittel), basiert nicht auf einer wissenschaftlichen Methode, sondern auf einer Erfahrung, die wissenschaftliche Methoden einbezieht, aber auf einem nicht- wissenschaftlichen Erfahrungshintergrund.
@Gertrud
Ich habe keinen Zweifel an Ihrem Erfahrungshorizont. Ich beziehe mich bei meinem Eindruck auf viele Ihrer Statements hier. Aber in der Interpretation liege ich auch gerne falsch!
Im Hinblick auf meine historische Betrachtung kann ich deinem Manifest leider nicht zustimmen. Es genügt bereits der Blick auf die Reaktionen auf das Freiburger Modell des Intervalltrainings. Etwa durch den Trainer Lydiard: der in seiner Methodik auf pers. Erfahrungen und Traditionsbestände zurückgegriffen hat. Dein Blick entspricht dem gängigen Modell wissenschaftlicher Entwicklung. Ich halte das keineswegs für falsch, aber wie Du schon an anderer Stelle betont hast, verdankt sich ein gutes Training einer gezielten individuellen Konzentration, verbunden mit der Erfahrung eines versierten Trainers. Die individuelle Konzentration fußt natürlich auf der Kenntnis von Stärken und Schwächen. Um die herauszufinden, ist eine wissenschaftliche Akribie von großem Vorteil. Aber das individuell zugeschnittene Training, von dem ich glaube, dass es der Schlüssel außergewöhnlicher Leistungen ist (wobei ich einmal bewusst absehe von dem unerlaubten Einsatz regenerativer Hilfsmittel), basiert nicht auf einer wissenschaftlichen Methode, sondern auf einer Erfahrung, die wissenschaftliche Methoden einbezieht, aber auf einem nicht- wissenschaftlichen Erfahrungshintergrund.
@Gertrud
Ich habe keinen Zweifel an Ihrem Erfahrungshorizont. Ich beziehe mich bei meinem Eindruck auf viele Ihrer Statements hier. Aber in der Interpretation liege ich auch gerne falsch!
"Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."

