01.09.2026, 13:59
(31.08.2026, 23:32)Barnie schrieb:(31.08.2026, 21:43)runner5000 schrieb: Es liegt also automatisch ein 2.3 Verstoß vor, wenn der Athlet den Ort ohne Probenabgabe verlässt. Wie soll man argumentativ da noch rauskommen? Meiner Meinung nach unmöglich. Da sind auch alle Argumentationen hinsichtlich irgendwelcher Formulare und nicht erfolgter Aufklärungen nichtig.
Unmöglich ist gar nichts. Immerhin gab es so einen Fall wie bei Ansah noch nicht?! Und Täuschung und Betrug sind schon sehr schwerwiegende Umstände, die eine abweichende Beurteilung zulassen. Muss man sich nur mal vorstellen, wenn das keine Rolle mehr spielen sollte?! Dann wäre das Anti-Dopingsystem sowieso am Ende. Darauf kann ich Dir Brief und Siegel geben.
Also das die nada gezielt versucht Athleten in die Scheiße zu reiten ist eine wilde these die so sicher kaum haltbar ist.
Aber es könnte natürlich sein das dieser EINE nada Kontrolleur bewusst entgegen der Vorschriften gehandelt hat, entweder weil er ein Versäumnis seinerseits verschleiern wollte oder noch schlimmer weil er ansah aus niedrigen Beweggründen (rassismus, anthipathie oder ganz wild Bestechung durch einen Kontrahenten ansahs) was böses wollte.
Das individuelle Handeln des Kontrolleurs in frage stellen ist sicher gerechtfertigt, aber daraus eine Verschwörung der nada zu machen wäre extrem wild und so blöd wird sein Anwalt auch nicht sein.
Ziel des Anwalts muss es sein zu schaffen das die nada den einen Kontrolleur fallen lässt und zugibt der hat sich nicht an unsere Anweisungen gehalten.

