31.08.2026, 23:41
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.08.2026, 23:57 von runner5000.)
ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt: Owen Ansah war über Konsequenzen informiert | sportschau.de
Ich habe mir gerade nochmal den Videobeitrag von Seppelt angeschaut während der EM. Da wurde das ominöse Formular eingeblendet und auch Seppelt hat bereits erwähnt, dass nachträglich Informationen ergänzt wurden.
"Für Seppelt spielt das nicht die entscheidende Rolle, weil er unterschrieben hat, dass ihm die Konsequenzen klar sind."
Aus meiner Sicht sind diese Aussagen zum verdeckten Blatt mit dem schwarzen Kasten etc. nur Ausreden. Wieso in aller Welt sollte ich ein Dokument unterschreiben, dass ich nicht vollständig gesehen habe? Zumal das jetzt nicht besonders umfangreich ist. Da steht seine Unterschrift unter diesem Dokument mit diesem schwarzen Kasten. Da kommt man juristisch nicht mehr raus.
Und so wie dieses Dokument aufgebaut ist, bestätigt der Athlet mit seiner Unterschrift niemals den Bereich "Kommentare DCO" mit positiver Zustimmung, den der Kontrolleur nachträglich ausgefüllt hat. Das wäre auch einfach Blödsinn. Bei einem streitigen Art.-2.3-Vorfall wäre kaum zu erwarten, dass der beschuldigte Athlet die Sachverhaltsdarstellung des DCO anerkennen muss. Eine Einschätzung von Chat GPT dazu:
Außerdem ein weitere Einschätzung von Seppelt:
Ich habe mir gerade nochmal den Videobeitrag von Seppelt angeschaut während der EM. Da wurde das ominöse Formular eingeblendet und auch Seppelt hat bereits erwähnt, dass nachträglich Informationen ergänzt wurden.
"Für Seppelt spielt das nicht die entscheidende Rolle, weil er unterschrieben hat, dass ihm die Konsequenzen klar sind."
Aus meiner Sicht sind diese Aussagen zum verdeckten Blatt mit dem schwarzen Kasten etc. nur Ausreden. Wieso in aller Welt sollte ich ein Dokument unterschreiben, dass ich nicht vollständig gesehen habe? Zumal das jetzt nicht besonders umfangreich ist. Da steht seine Unterschrift unter diesem Dokument mit diesem schwarzen Kasten. Da kommt man juristisch nicht mehr raus.
Und so wie dieses Dokument aufgebaut ist, bestätigt der Athlet mit seiner Unterschrift niemals den Bereich "Kommentare DCO" mit positiver Zustimmung, den der Kontrolleur nachträglich ausgefüllt hat. Das wäre auch einfach Blödsinn. Bei einem streitigen Art.-2.3-Vorfall wäre kaum zu erwarten, dass der beschuldigte Athlet die Sachverhaltsdarstellung des DCO anerkennen muss. Eine Einschätzung von Chat GPT dazu:
Zitat:Wenn der DCO nach Ansahs Unterschrift seinen eigenen DCO-Kommentar vervollständigt hat, liegt darin nicht ohne Weiteres eine „Verfälschung“ der von Ansah abgegebenen Erklärung. Der DCO tritt für diesen Abschnitt selbst als Erklärender auf. Selbst wenn seine Darstellung sachlich falsch wäre, wäre eine inhaltlich unwahre eigene Erklärung nicht automatisch eine Urkundenfälschung. § 267 schützt grundsätzlich die Echtheit und nicht allgemein die inhaltliche Wahrheit einer Urkunde.
Außerdem ein weitere Einschätzung von Seppelt:
Zitat:Ich bin schon der Auffassung, dass die NADA ein solches Verfahren nie anstrengen würde, wenn sie nicht glauben würde, dass sie genug Indizien und Belege für ihre Rechtsauffassung hat.

