Vor 6 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 6 Stunden von Reichtathletik.)
(Vor 7 Stunden)aj_runner schrieb:(Vor 7 Stunden)Reichtathletik schrieb: Hier lohnt der Vergleich zum Fall Benfares wo alle deutschen Trainer und Funktionäre schnellstmöglich versucht haben ihre eigene Rolle klein zu reden, die Athleten als "Franzosen" darzustellen und selbst sich außer Stande zu sehen, davon Ahnung gehabt zu haben, obwohl man kurz zuvor sich noch als Teil des Teams dargestellt hat (Übrigens auch so eine Fall wo man sich wirklich nicht darüber beklagen kann dass wir eine überaus kritisch nachfragende Presse hätten).
Jein. Die Benfares haben sich wirklich diletantisch in ihren Ausreden dargestellt. Ich kann mich noch an das falsche MRT-Bild erinnern, das alles anzeigte, nur nicht die von ihr postulierte Diagnose.
Das Ding ist doch dennoch, dass die Begründung weshalb man Ansah traut ja ist "Ist ein feiner Kerl". Ergo hätte man bei Benfares damals sagen müssen: "Haben wir nie über den Weg getraut" -> was die Frage aufwirft warum sie dann ausgerechnet im verein des LT BT ist; oder "Haben wir bis dahin völlig anders eingeschätzt", was die Frage über die Menschenkenntnis der damals als Trainer/Funktionär beteiligten aufwirft.
Wichtig: Ich will nicht sagen, dass sie darin verstrickt waren. Aber damals hat man sehr schnell Abstand gehalten während aktuell die Situation ist, dass Owens Trainer z.B. sehr aktiv die Erfolge teilt. Auch das kann man nachvollziehen, sind ja auch seine. Aber die Frage muss erlaubt sein, ob im Fall einer Verturteilung dann die Frage lautet: Trainer nicht mehr tragbar?! Und wenn nein: Warum?
Oder zusammengefasst: Muss es nicht eine einheitliche Linie geben, wie der DLV mit Verdachtsfällen und deren Umfeld umgeht?
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

