13.08.2026, 08:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2026, 08:43 von Reichtathletik.)
Auch ich denke, dass die Athleten besser im Umgang mit Medien geschult werden sollten. Das beinhaltet für mich sowohl das Auftreten vor der Kamera (und in den eigenen sozialen Medien) als auch ich nenn es jetzt mal "Bildung" über Mediensystem und Aufgabe und Rolle der Medien. Mittlerweile würde ich sogar sagen, ein gewisses Gefühl dafür was auf der anderen Seite des Filters die Lebensrealität ist, würde auch helfen. Mein Musterbeispiel dafür ist die Selbstdarstellung von Trainingslagern, die häufig ankommt wie "die machen Urlaub und beschweren sich dann darüber, wie schwer sie es haben".
Ich sehe da aber nicht zwingend den DLV in der Pflicht. Das ist eine Aufgabe, die auch andere Akteure auch Sportartübergreifend angehen könnten. Letztlich ist es ab einem gewissen Niveau für mich auch Aufgabe der Athleten sich selbstständig um sowas zu kümmern, genauso wie man sich ab einem gewissen Niveau Leistungsdiagnostiker, Ernährungsberater etc. dazu holt.
Allerdings würde es schon helfen, wenn es im Verband nicht verschlimmbessert wird. Zumindest in der Vergangenheit war die Erwartungshaltung deutscher Sportverbände gegenüber zumindest den öffentlich-rechtlichen auch "ihr müsst unseren Sport unterstützen und sollt nicht kritisch nachfragen", allen voran seitens des DFB, aber auch aus der Leichtathletik war sowas schon zu vernehmen, ich erinnere an die Zwischentöne im Bezug auf die Frontal-Doku im Vorjahr wo es hieß, diese würde Sportler in der Vorbereitung auf ihren Höhepunkt stören.
Ich sehe da aber nicht zwingend den DLV in der Pflicht. Das ist eine Aufgabe, die auch andere Akteure auch Sportartübergreifend angehen könnten. Letztlich ist es ab einem gewissen Niveau für mich auch Aufgabe der Athleten sich selbstständig um sowas zu kümmern, genauso wie man sich ab einem gewissen Niveau Leistungsdiagnostiker, Ernährungsberater etc. dazu holt.
Allerdings würde es schon helfen, wenn es im Verband nicht verschlimmbessert wird. Zumindest in der Vergangenheit war die Erwartungshaltung deutscher Sportverbände gegenüber zumindest den öffentlich-rechtlichen auch "ihr müsst unseren Sport unterstützen und sollt nicht kritisch nachfragen", allen voran seitens des DFB, aber auch aus der Leichtathletik war sowas schon zu vernehmen, ich erinnere an die Zwischentöne im Bezug auf die Frontal-Doku im Vorjahr wo es hieß, diese würde Sportler in der Vorbereitung auf ihren Höhepunkt stören.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

