Gestern, 16:21
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 18:07 von Läufer 800m.)
(17.07.2026, 16:38)MonroeStahr schrieb: Sollte sich die Aussage von Owen-Ansah auch nur halbwegs bestätigen, dann wäre es mal Zeit zu überprüfen, ob unsere flächendeckenden Anti-Dopingmaßnahmen u. a. auch als gewaltige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme dienen. Das ist wirklich krank.
welche meinst du und welcher halbe Teil sollte dann den Ausschlag geben.
" „Ich war als Nachrücker ganz kurzfristig in das Starterfeld für das Diamond-League-Rennen in Monaco gerutscht [am 10. Juli]. Am Tag zuvor [9. Juli] wollte ich gerade Richtung Flughafen aufbrechen, als ein Kontrolleur außerhalb meines Proben-Zeitfensters geklingelt und um die Abgabe einer Dopingprobe gebeten hat.“
„Ich war schon sehr spät dran und konnte so kurzfristig die Probe nicht abgeben, zumal ich kurz zuvor die Toilette besucht hatte. Dies habe ich mit dem Kontrolleur besprochen.“
„Es wurde nicht angeboten, dass der Kontrolleur mit zum Flughafen fährt, damit ich dort die Probe abgeben kann. Zudem wurden keinerlei Konsequenzen aufgezeigt. Der Kontrolleur wünschte mir noch viel Glück in Monaco.“
wie sind da nun die Sichtweiten ? wir kennen nur die von Owen Ansah, ich glaube aber nicht das die Nada eine Suspendierung beantrag, wenn der Kontrolleur seine Pflichten verletzt hätte, aber dessen Protokoll ist ja nicht bisher öffentlich zugänglich, das Sportgericht wird das dann schon prüfen.
Es bleibt dann halt noch immer der Verdacht das der Prüfer lügt, könnte ja sein es gibt ja Leute die zu allem sagen Fake news, was ihnen nicht gefällt. Oder es ist sogar eine rassistische Verschwörung , sorry aber das würde noch in der Spekulationsdiskussion als Element fehlen, daher erwähne ich es mal...
Gehen wir mal davon aus, dass Owen Ansah nicht gedopt war , sondern nur außerordentlich dumm war, weil er die Vorschriften und Pflichten, der von ihm unterschriebenen Vereinbarungen nicht kennt, die Nada nicht ein Haufen von kleinkarierten Bürokraten ist, das Sportgericht tatsächlich die Wahrheit identifiziert, dann stellt sich die Frage, was macht man hinterher, falls er gesperrt wird. Alle die sich hier kritisch über die Nada äußeren, sollten nicht so stark emotionalisiert etwas abstrakte Parolen verbreiten, sondern dann auch aktiv werden und alle die darauf Einfluss nehmen können, nerven. Die Frage ist dann auch womit nerven. Eine Rechtsprechung, die die Dopingregel nach Sympathie auslegen kann, oder die Dopingregeln verändern, am besten ganz extrem so wie sie in Russland gehandhabt wurden, oder einfach nach einem Benchmark, man sucht sich immer das raus was unsere Athleten schützt, also vor allem dann wenn sie die Regeln nicht kennen. Wie wäre es dann, dass wir im Straßenverkehr einen Unfallverursacher freisprechen, weil er die Regeln nicht kannte und sie deshalb nicht befolgte.... Also, krank ist das System sicher nicht, aber Recht ist nicht immer gleich gerecht... Und daran kann jeder Mitarbeiten, wenn er es tatsächlich will, ansonsten sag ich nur wir haben auch 40 Millionen Bundestrainer. Aktiv werden, sonst bestimmen andere wo es lang geht....

