21.07.2026, 16:51
(21.07.2026, 16:33)CoachnEngineer schrieb:(21.07.2026, 16:25)Barnie schrieb:(21.07.2026, 15:22)muffman schrieb: Es ist doch auch komplett irrelevant, ob er wusste, ob das als missed test gilt oder nicht. Er selbst ganz allein ist in der Verantwortung zu wissen, was erlaubt ist und was nicht.
Also das sehe ich ein bisschen anders. Missverständnisse sind immer möglich und es liegt auch in der Mitverantwortung der NADA bzw. der testenden Person, dass es sie eben nicht gibt. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass hier die Ursache des Problems liegt.
Bei Würdigung aller Umstände vermute ich allerdings auch, dass Ansah nicht gänzlich freigesprochen und ihm zumindest eine Mitschuld gegeben wird. Ein Strafmaß von mehreren Jahren wäre m.M. nach aber völlig unverhältnismäßig. Hier vertraue ich jetzt auf eine faire Beurteilung der Gesamtsituation.
ich befürchte mittlerweile schon, dass Ansah nicht um eine mehrjährige Sperre rumkommt. Wird alles davon abhängen, wie der Punkt der Aufklärung und einer möglichen Unterschrift dokumentiert ist und bewertet wird.
Das ist dann wohl regeltechnisch in Ordnung, aber ich finde es nicht angemessen im Vergleich zu den Nichtkonsequenzen für mögliche Betrüger, die sich einfach geschickt 23 von 24 Stunden vor jeglicher Erreichbarkeit schützen/verstecken und ebenso im Vergleich zu einem (bzw. 2 straffrei möglichen) bewussten Missed-Test innerhalb des Zeitfensters.
Letzteres (unterschiedliche Maßstäbe im Anti-Doping-System) wird hier auch kritisiert.
https://www.flashscore.de/news/fall-owen.../MaKLtc8l/

