16.07.2026, 13:13
(16.07.2026, 12:07)Reichtathletik schrieb: Es gibt nur einen Weg Überlastung oder Verstöße gegen das Arbeitsrecht zu umgehen: mehr Personal.
Mehr Leute wirst du aber nicht bekommen, wenn sich immer mehr vor den Kopf gestoßen fühlen (man erinnere an das Streichen des freien Eintritts für KaRi)
Und man muss auch ganz ehrlich sein: Es ist ein Armutszeugnis, dass nationale Meisterschaften von ehrenamtlicher Überarbeitung abhängig sind. Wir brauchen Kampfrichter, die fair bezahlt werden!
Der freie Eintritt für Kampfrichter für Stehplätze (was anderes war nie vorgesehen) ist für über 95 % der Kampfrichter absolut kein Kriterium, sich zu engagieren. Da sollte man lieber über die 12 € Aufwandsentschädigung pro Tag reden, die unterhalb derer der meisten Landesverbände liegt.
(16.07.2026, 12:07)Reichtathletik schrieb: Wir sollten doch nicht Kampfrichter und Sportler gegeneinander ausspielen. Bis vor 2 Jahren war das Argument "Das TV will es so." Nun haben mehrfach die Moderatoren die kleinen Felder live on TV beklagt, nun ist der Grund "Die KaRis werden überlastet." Das spricht doch sehr dafür, dass es ganz andere Gründe gibt und man immer was vorschiebt.
Lies doch mal die Erwiderung von runner5000 – Zeitplan != Kampfrichter != Athleten. Es ist immer die Kombination. Es wäre doch schön, wenn es einfache Lösungen für komplexe Probleme gäbe ("einfach alle zulassen").
(16.07.2026, 12:07)Reichtathletik schrieb: Ich bin wie gesagt absolut dafür, dass die KaRi (und weiteren Helfer) entlastet werden. Aber es kann ja nicht der Weg der Entlastung sein zu sagen "Wir machen weniger Sport". Ich entlaste ja auch nicht die Bundestrainer in dem ich sage: Die Athleten trainieren künftig seltener.
Das halte ich wirklich für ein BS-Argument. "Wir machen weniger Sport" hat nie jemand gesagt. Hier wird etwas unterstellt, was nicht bewiesen werden kann.
(16.07.2026, 12:07)Reichtathletik schrieb: Die Zahl der potentiellen Ausrichter steigt definitiv. Ich kenne mehere Standorte, die die Voraussetzungen für die damalige U16 oder U23-Solo-DM erfüllten, nicht aber die für Kombi-DMs. Darunter "Kleinstädte" wie Bremen, Hamburg und Stuttgart.
Das gleiche Problem werden wir bei der Staffel-DM bekommen, wenn in diese immer mehr Disziplinen eingelagert werden.
Die Diskussion hatten wir doch schon – bitte erstmal das Personal beim DLV aufstocken, damit die Events von hauptamtlicher Seite abgesichert sind. Die wenigen Leute, die das stemmen, fahren oft Überlast.
Also Budget-Erhöhung beim DLV, für hauptamtliches Personal und für die zusätzlichen Tage Technikgestellung, Livestream, Anmietung usw. Das bezahlen die LVs und die Mitglieder sicher gerne, oder?
Man muss kein Freund der zusammengelegten DMs sein, aber man kann durchaus die Motivation solcher Regelungen nachvollziehen können.
Ich habe großen Respekt vor dem Mut in Bochum/Wattenscheid, innerhalb von 4 Wochen 10 Wettkampftage personell abzusichern! Und die Akquise über den eigenen Kreis/die Region/den LV hinaus kostet richtig Geld.

