Gestern, 11:11
(Gestern, 11:07)DerC schrieb:(Gestern, 10:07)Reichtathletik schrieb:Nö. Regulär qualifizierte Sportler*Innen sollten so viele Strecken laufen dürfen wie sie wollen. Das haben sie sich durch ihre (Quali-)Leistung verdient. 800/1500 vorläufe ist imo machbar in einer Stunde bei DM, Kolberg sollte in beiden nicht ans Limit müssen um sich zu qualifizieren.(Gestern, 10:03)longbottom schrieb: Doppelmeldungen u.a. übrigens Kolberg (800/1500m), Bebendorf (1500m/Hindernis) und Ruppert (5000m/Hindernis). Am ehesten davon wirklich doppelt starten könnte wohl Bebendorf. Ruppert müsste innerhalb 1,5 Stunden die beiden Endläufe bestreiten, Kolberg die Vorläufe innerhalb von weniger als einer Stunde. Zwischen den Finals hätte sie deutlich mehr Zeit.
Hier müsste man mal richtig Eier in der Hose haben und dann "von oben" entscheiden. Und zwar wie folgt im Interesse möglichst viele Teilnehmer zuzulassen:
Kolberg: Du musst 1.500m Laufen, da sind Startplätze frei, bei 800m gibt es mehr Nachfrage als Plätze
Bebedorf: Hindernis, 1.500m sind zu viele Intressenten
Ruppert: 5000m: Hindernis ist einer zu viel, danke für deine Bereitschaft auszuweichen
Geh ich mit. Dann sollen sie aber auch beides laufen. Wie gesagt der Fall Meyer letztes Jahr war schon in dem Bereich wo man grobe Unsportlichkeit ins Spiel bringen konnte: Ich melde auf alles und entscheide erst kurz vorher, was ich laufe. Nur weil man das "Recht" hat durch Qualizeit muss man es noch lange nicht auf Kosten anderer ausüben.
Aber es wäre auch ganz einfach für den DLV das Problem zu lösen: Keine Teilnehmerlimits. Wenn man seinen kaderathleten ermöglichen möchte, in allen Disziplinen zu melden, wohlwissend, dass sie nicht alles laufen, dann muss man sicherstellen, dass dies nicht auf Kosten anderer Sportler geschieht.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

