Gestern, 17:21
(Gestern, 16:44)mariusfast schrieb:(Gestern, 16:20)Reichtathletik schrieb:Wenn man die 10 000 M WA Norm hat, kann man um die Medaillen mitlaufen. Mit einer DM A-Norm über 5000 M ist man noch soo weit entfernt von den besten Deutschen.(Gestern, 16:06)mariusfast schrieb:(Gestern, 14:31)Reichtathletik schrieb:Naja also die nun von WA geforderte 10 000 M schaffte ja nichtmal Mo, der momentan in der Welt die DL dominiert. Das ist überhaupt nicht verhältnismäßig und auch nicht ansatzweise vergleichbar mit den DM A-Normen.(Gestern, 12:24)OldSchoolRunner schrieb:(Gestern, 12:17)Reichtathletik schrieb: Ich frag mal provokativ: Wo ist das Problem daran, dass die Normen so hoch hart sind, dass sie nur absolute Spitzenathleten erfüllen? Es gibt ja die Möglichkeit, sich über die Weltrangliste zu qualifizieren.
Wer genau sind die Leute, die die Normen kritisieren? Trainer? Athleten? Funktionäre? Fans? Oder doch niemand.
Da bin ich aber doch überrascht, dass diese Frage von Dir kommt.
Weltrangliste ist doch so ähnlich wie B-Norm bei der DM - man weiß im Zweifel bis kurz vor Schluss nicht, ob man dabei ist.
Genau deshalb frage ich ja. Gibt es an der WA-Praxis Kritik seitens deutscher Spitzenathleten, Verbandstrainer oder Funktionäre? Dann sollten sie sich den Spiegel vorhalten, weil wir das Problem national ganz genauso haben. Da es aus diesen Reihen bislang aber selten bis keine Kritik an den Qualiwegen zur DM gibt muss man doch analog davon ausgehen, dass wir hier Seitenlang über Normen uns austauschen, deren Höhe eigentlich gar nicht relevant oder ärgerlich eingeschätzt wird von denen, die sie betrifft.
Wir haben doch eben gerade ausgeführt dass die Normen meist von so 8-14 Leuten unterboten werden. Das entspricht ziemlich genau auch der Anzahl der A-Norm-Erfüller in vielen Disziplinen. Würde da auch oft eine Quote von bis zu 40% sehen. Finde es schon sehr vergleichbar. Vor allem mit Blick auf die Nicht-Norm-Erfüller: man weiß vorher null welche Leistung reichen wird, es ist keine Saisonplanung mit Höhepunktsetzung im Training auf die Meisterhaften möglich, man ist extrem abhängig davon, in gute Felder zu kommen...
Es benötigt eher professionellere Bedingungen für die zweite Reihe im Training. Es ist also eher die Frage wieso so wenige Läufer die DM A-Norm laufen können.
Das ist doch Blödsinn. Kenne sehr persönlich Leute, die wegen der B-Normen z.T. schon fast die Sachen hingeschmissen haben und nun A-Norm können, genauso wie viele für die beschriebenen Professionellen Bedingungen schlichtweg fehlt, dass sie ihren Chef oder Uni sagen können, sie seien bei Deutschen dabei.
Übrigens wären nach dem aktuellen DM-Regeln früher auch Nebendorf und Ruppert mal nicht zur DM gekommen.
Und übrigens ist es auch hier die gleiche Logik: In der Spitze wird sich beklagt, wir hätten nicht die professionellen Bedingungen wie in anderen Ländern, sonst würden wir angeblich auch vorne mitmischen.
Ich denke die Parallelen sind immens und wenn man sich im Verband nun über die internationalen Normen beklagt, dann sollte man zugleich vor der eigenen Haustür kehren.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

