26.05.2026, 17:20
(26.05.2026, 17:04)runner5000 schrieb:(26.05.2026, 16:55)OldSchoolRunner schrieb: Das sind nicht gerade viele Meetings/Marathons, zumal einige ja auch Spezialmeetings sind, die nur ein oder zwei Disziplinen anbieten.
Ich glaube, dass dies aber für die meisten potentiellen Kandidaten für eine Direktnorm nicht so schlimm ist, weil die Direktnormen so hoch sind, dass sie sowieso nur in Ausnahmefällen in Deutschland erfüllt werden können (oder wer kann in Deutschland Meetings organisieren, bei denen z.B. die 5000m unter 12:50 oder die 10000m unter 26:48 gelaufen werden?) Bei den technischen Disziplinen könnte das theoretisch einfacher sein, aber die können sowieso mehr Wettkämpfe machen und müssen dann ggf. öfters in den Nachbarländern mit C-Meetings antreten.
Nichtsdestotrotz wäre es aber natürlich wünschenswert, wenn es auch in Deutschland mehr hochklassige Meetings gäbe, um die Sichtbarkeit der Topleute vor Ort zu erhöhen, was wiederum auch der zweiten und dritten Reihe Motivation mitgeben könnte. Da bin ich auch bei Reichtathletik, der zudem ein erweitertes Programm - wie in Belgien/Holland - anregt.
Es gibt kein erweitertes Programm in Belgien oder den Niederlanden.
Und die Problematik mit den C-Meetings wird auch auf die U20-WM, U18-EM erweitert werden. Und da ist das mit der Normerfüllung dann sehr wohl ein Problem.
Also am Wochenende sind mehr Deutsche in Belgien gelaufen als in Mannheim oder Rehlingen...
Wenn es für die U-wettbewerbe auch kommt, haben wir echt ein Problem. Die können ja nicht alle ins Ausland fahren.
Mir fehlt aber auch ganz grundsätzlich der Ehrgeiz: Auch unabhängig von den eigenen Athleten muss es doch gewollt sein. Dass bei uns auch die besten der Welt (mal) antreten. In der Bundesliga freut man sich ja auch über einen Harry Kane und beklagt, dass manche Ligen uns die Stars wegkaufen...
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

