19.05.2026, 08:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.05.2026, 08:40 von mariusfast.)
(19.05.2026, 08:00)Reichtathletik schrieb:(19.05.2026, 07:50)Atanvarno schrieb: Ritterschlag - die ersten Dopingverdächtigungen auf letsrun
https://www.letsrun.com/forum/flat_read....d=14181550
Wie so oft würde ich sagen, das Transparenz helfen würde. Sein Vater/Trainer darf gerne mal das Training vorstellen. Was macht er anders als vor 2-3 Jahren?! Und ich würde in den Inhalten nichtmals Hexenwerk vermuten, was vielleicht einige enttäuscht. Oft geht es nur darum, konsequent zu trainieren und nicht zu überziehen.
Mo hat schon darüber gesprochen. Also unter P.A., unter dem er 2022 diesen Sprung und unglaubliche Rennen gegen Ingebrigtsen zeigte, trennte er sich nach dem enttäuschenden Sommer. Ein LetsRunForist brach es auf den Punkt. Mo meinte das Training war viel zu hart ,er berichtete von unfassbar harten Einheiten, bspw. einfach mal im Training 27:xx Minuten über 10 KM auf dem Laufband (es war auch nicht knapp unter 28 Minuten sondern eher Richtung 27:30 meine ich). Jedoch war er dann immer an den Saisonhöhepunkten nicht Form und es gelang nicht wirklich zu peaken. Jedoch dann das andere Extrem war Ringers Trainer. Hier war das Training viel zu unspezifisch zu Beginn der Saison, was ihm auch nicht gefiel und Ziel soll es auch nicht sein, Normen kurz vor dem Höhepunkt erst mit letzter Mühe zu laufen.
Das Training unter seinem Vater beschrieb er mal in einem Podcast so, dass es sehr schwellenorientiert ist und ein hohes Grundlevel erreicht wird über das ganze Jahr.
Mohamed Abdilaahi: „Ich hoffe, dass ich der deutschen Laufszene viel Freude bereiten kann“ | leichtathletik.de
Zitat:Ich habe gemeinsam mit meinem Vater, der auch mein Trainer ist, herausgefunden, was gut für mich funktioniert und was nicht. Wir haben lange dafür gebraucht und mit verschiedenen Coaches gearbeitet. Wir haben überall etwas mitgenommen. Alles, was wir falsch gemacht haben, versuchen wir jetzt zu unterlassen. Alles, was gut funktioniert und mich nicht zum Übertraining verleitet, setzen wir gerade um. Und das funktioniert fantastisch.
Es ist doch auch logisch, dass man erstmal paar Jahre bei einem System bleiben muss. Geduld zahlt sich aus! Die Amis leben mit dem Dopingverdacht jedoch auch echt manchmal hinter dem Mond
Also gut 2022 kann man noch vergessen, aber seine Zeiten letztes Jahr, von Meile bis DR über 5000 M, waren jetzt auch nicht so, dass die Leistung komplett vom Himmel gefallen ist. Und komplett lächerlich hat er m.E. das Feld nicht gemacht. So eindeutig war es ja auch nicht. Und ich befürchte nach wie vor, dass er nicht viel mehr taktische Möglichkeiten hat gegen 5000 M Weltklasse. Wenn er im Feld geblieben wäre noch eine Runde vor Schluss, wäre es evtl. anders ausgegangen. Ich meine sie kamen ja schon noch deutlich ran. Ohne die Leistung schlechtreden zu wollen. Aber man soll nicht immer von einem Extrem ins andere gehen. Es war alles realistisch und nachvollziehbar was da passierte. Natürlich muss man das erstmal zeigen und war klasse so etwas zu sehen!
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

