Gestern, 19:10
(Gestern, 05:00)Zehnkampf-Fan schrieb: @eierluke2: Nur keine Torschlusspanik, Leo ist doch bis Götzis noch 25! 9000 Punkte sind ihm durchaus zuzutrauen dieses Jahr. Warten wir doch erstmal ab.
Eine Frage:
So etwa ab Mitte 20 scheinen die Zehnkämpfer solche frühen Wettkämpfe und Tests eher locker anzugehen. Mit Anfang 20 gibt es bei Wettbewerben in Einzeldisziplinen oft PBs, wie auch jetzt bei den jungen Zehnkämpfern, und früher bei Leo (College-Zeit), Niklas (fast nur bis 2019, aber a. wg. Corona), auch anderen.
Später, irgendwann zw. ca. 22 und 24 Jahren, gibt es weit weniger PBs bei solchen Tests, als man aufgrund des zunehmend ausgereizten Leistungspotentials vermuten würde. Z.B. Warner und Lepage in den letzten Jahren (ok, Warner ist schon länger nicht mehr Mitte 20), oder jetzt Simon mit dem gefühlt 80%igen Zehnkampf (trotzdem stark!). Es gibt natürlich Ausnahmen, z.B. Kevin Mayer mit gezielten Höchstleistungen früh im Jahr, wie z.B. seine 5,60m PV.
- Ist das gar nicht so und ich bilde mir das nur ein?
- Ist das (fast) immer aus dem Training, ohne PBs anzustreben?
- Geht es darum, v.a. die Technik zu überprüfen?
- Gehen die bewusst mit 80-90% rein, um Verletzungen zu vermeiden?
- Edit: Oder ist es der Mehrkampf-Flow, der fehlt?
Also bis ca. 24 wird ein Zehnkämpfer im Rahmen körperlicher und technischer Weiterentwicklung fast automatisch jedes Jahr ein klein bisschen besser (sofern es keine verletzungsbedingten Rückschläge gibt).
Danach geht nichts mehr wie von selbst, Körper ausgewachsen, nun braucht es viel Köpfchen.
Die aufgezählten Argumente halte ich für plausibel, sie könnten alle mit hineinspielen, wenn bei Vorbereitungswettkämpfen keine PBs mehr en masse herausspringen. Daher möchte ich wenngleich die 10,90 über 100 m eher schwach erscheinen das auch nicht überbewerten - aber die Hürdenzeit. Also wenn er nicht in die 1ste Hürde reingelaufen ist oder ä. wird das dies Jahr nix mit 13,...

