02.05.2026, 20:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.05.2026, 20:52 von trackwatchnds.
Bearbeitungsgrund: Inhaltliche Korrektur
)
An die 3 Moderatoren: Ich bezog mich in meinem Kommentar vorwiegend auf longbottom's Beitrag #78, im Folgenden auf euch alle.
Keineswegs möchte ich anzweifeln, dass Agyekum und Demes in den vergangenen Jahren gewinnbringende Staffelmitglieder waren. OFB ist sicherlich der talentierteste Hürdler und wird hoffentlich zukünftig große Erfolge bei internationalen Meisterschaften feiern können.
Was mich bei meinem Kommentar eher gestört hat, war die generalisierte Annahme, dass man mit ihnen (stellvertretend für alle Langhürdler) stärker wäre. Im Zweifel pro Hürden, so kommt es mir häufiger vor, allerdings geben weder die heutigen Ergebnisse, noch die Erkenntnisse aus Südafrika Anlass dazu, diese These zu stützen. Dabei schwingt aus meiner Sicht noch etwas anderes mit und zwar eine Geringschätzung derjeniger, die nicht den "Hürden-Bonus" (Zuschreiben bestimmter pos. Attribute wie Wettkampfhärte) mitbringen. Hoven, Bulmahn, Prenz und Finke sind allesamt ohne Bundeskaderstatus dort. Für letzteren war es sogar der erste Einsatz im Nationaltrikot bei den Aktiven. Vereinfacht könnte man sagen, für den DLV nicht eines Bundeskaders würdig, hier sollen sie aber die Kohlen aus dem Feuer holen und werden von zuhause aus, "damit es klappt" schon für die imaginär stärkeren Langhürdler ausgewechselt. Aus meiner Sicht sind alle genannten gut und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gelaufen. Es kommt doch auch niemand auf die Idee, die Argumentation umzukehren und auf die Tatsache hinzuweisen, dass die Langhürdler klassischerweise im Gegensatz zu den Flachsprintern nie eine Hallensaison absolvieren und sich folglich monatelang auf die World Relays vorbereiten können. Wäre ob dieser störungsfreien Saisonplanung nicht noch deutlich mehr zu erwarten?
Vielleicht sehe ich das zu eng, aber den Drang zur Verteidigung der oben Genannten könnt ihr hoffentlich nachvollziehen. Auch Lakner und Gorr kamen doch letztes Jahr ohne langjährige Kaderförderung wie Phönix aus der Asche und machen ihre Sache nun gut bis sehr gut.
Die Männer hatten letztes Jahr in Guangzhou einen absolut schwachen Auftritt und sind heute mal eben 6s schneller gelaufen. Da kann man doch recht zufrieden und zuversichtlich für die Zukunft (Bredau 26, Finke 21, Sanders 28, Fischer-Breiholz 28 / Prenz 22, Kroll 21 Jahre alt) dreinblicken.
Edit: Prenz ist doch im Staffelkader gelistet, das war vorschnell und falsch geantwortet
Keineswegs möchte ich anzweifeln, dass Agyekum und Demes in den vergangenen Jahren gewinnbringende Staffelmitglieder waren. OFB ist sicherlich der talentierteste Hürdler und wird hoffentlich zukünftig große Erfolge bei internationalen Meisterschaften feiern können.
Was mich bei meinem Kommentar eher gestört hat, war die generalisierte Annahme, dass man mit ihnen (stellvertretend für alle Langhürdler) stärker wäre. Im Zweifel pro Hürden, so kommt es mir häufiger vor, allerdings geben weder die heutigen Ergebnisse, noch die Erkenntnisse aus Südafrika Anlass dazu, diese These zu stützen. Dabei schwingt aus meiner Sicht noch etwas anderes mit und zwar eine Geringschätzung derjeniger, die nicht den "Hürden-Bonus" (Zuschreiben bestimmter pos. Attribute wie Wettkampfhärte) mitbringen. Hoven, Bulmahn, Prenz und Finke sind allesamt ohne Bundeskaderstatus dort. Für letzteren war es sogar der erste Einsatz im Nationaltrikot bei den Aktiven. Vereinfacht könnte man sagen, für den DLV nicht eines Bundeskaders würdig, hier sollen sie aber die Kohlen aus dem Feuer holen und werden von zuhause aus, "damit es klappt" schon für die imaginär stärkeren Langhürdler ausgewechselt. Aus meiner Sicht sind alle genannten gut und im Rahmen ihrer Möglichkeiten gelaufen. Es kommt doch auch niemand auf die Idee, die Argumentation umzukehren und auf die Tatsache hinzuweisen, dass die Langhürdler klassischerweise im Gegensatz zu den Flachsprintern nie eine Hallensaison absolvieren und sich folglich monatelang auf die World Relays vorbereiten können. Wäre ob dieser störungsfreien Saisonplanung nicht noch deutlich mehr zu erwarten?
Vielleicht sehe ich das zu eng, aber den Drang zur Verteidigung der oben Genannten könnt ihr hoffentlich nachvollziehen. Auch Lakner und Gorr kamen doch letztes Jahr ohne langjährige Kaderförderung wie Phönix aus der Asche und machen ihre Sache nun gut bis sehr gut.
Die Männer hatten letztes Jahr in Guangzhou einen absolut schwachen Auftritt und sind heute mal eben 6s schneller gelaufen. Da kann man doch recht zufrieden und zuversichtlich für die Zukunft (Bredau 26, Finke 21, Sanders 28, Fischer-Breiholz 28 / Prenz 22, Kroll 21 Jahre alt) dreinblicken.
Edit: Prenz ist doch im Staffelkader gelistet, das war vorschnell und falsch geantwortet

