26.04.2026, 17:14
(26.04.2026, 12:05)mariusfast schrieb:(26.04.2026, 11:59)Läufer_a.D. schrieb: Wenn die Läufer in der deutschen Spitze reihenweise unter 2:10 Std laufen bzw. unter dem ehemaligen deutschen Rekord, welcher Jahre hielt, ist diese Entwicklung nur konsequent. Diese Leistungssteigerungen sind erst mit den Carbon-Schuhen eingetreten.
Es ist jetzt auf alle Fälle nicht vom Himmel gefallen. Also man hat es ja "befürchten" müssen, spätestens nach dem Berlin Maraton von Sawe bei der Hitze damals. Und Kejelcha und Kiplimo haben halt HM PBs, wo das jetzt auch nicht ganz unvorstellbar ist, damit diese Zeiten zu laufen.
Kejelcha trotzdem unfassbar. Beim Debüt...
Drei unter dem alten WR ist der Hammer und dann zwei noch so deutlich unter den 2 h war wirklich nicht zu erwarten. Sawe machte die letzten beiden KM in 2:40 und nahm Kejelcha, der das Hammertempo zw. 30 und 40 Km halten konnte, nochmals 11 Sek. ab.
Hendrik hatte in Berlin schon gesagt, dass bei besseren Bedingungen der WR gefallen wäre. Es gab ja einige hier im Forum, die Hendriks Leistung damals (2:09:14) stark kritisiert haben. Sawe lief jetzt 2:45 Min. schneller, das wären bei Hendrik dann eine 2:06:30 gewesen - nur mal so zur Einordung, auch wenn man das nicht zu 100 % vergleichen kann.
Apropos Einordnung: Selbst wenn Amanal eine 2:03 laufen kann, sind das jetzt 3:30 hinter WR. Auch die weiteren Zeiten der Deutschen relativieren sich dadurch.
Noch zu den Frauen: Die gingen den HM in 66 tief durch, da waren noch 3 Tempomacherinnen drin. Das relativiert auch die HM-Zeiten der Deutschen. Eine Koko in Bestform wäre gerade gut genug als Tempomacherin.
Auf der anderen Seiten waren die 2:15:41 nicht außerirdisch. Wenn Esther tatsächlich in den Bereich Sub-2:18 kommt, sind das gerade noch zwei Minuten - deutlich weniger Abstand, als die dt. Männer von der Weltspitze.
Mit 2:45 Min. weniger wie bei Sawe jetzt wäre

