18.04.2026, 09:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.04.2026, 10:03 von TranceNation 2k14.)
Sooooooo... 
Naja, spannend war es (für mich) nie, auch wenn Flo das künstlich betont hat, obwohl er über die 4 Läufe in jeder körperlichen Konstitution mehr Punkte rausholen würde als ich je hätte aufholen können.
Spaß gemacht hat es in jedem Fall. Die Ausgangssituation war ja unverändert, nämlich dass ich mir 5 Wochen zuvor erstmalig einen Muskelfaser, und dann gleich im Hamstring, gerissen hatte, schon bis Torun eine Wunderheilung durchlief, aber so zB erst in der Woche vor Helsinki überhaupt erstmal an Sprünge dachte (und auch mal schnell je eine Session Hoch, Stab und Drei (Drei Session bedeutet: ein Sprung
) einbaute). Weiterhin blieb ich dabei, alles aus dem Hochstart zu machen um den Zug auf den Beuger beim Start zu verringern (was in Torun gut geklappt hatte), aber die Stabilität in der Fertig-Position ist noch seeeehr ausbaufähig und kostet mich viel Reaktionszeit.
Dann kam ja noch die Lufthansa ins Spiel, sodass die Wahl bestand entweder halb-spontan einen Tag früher oder erst in der Nacht auf Samstag auf ca. 2.00 anzureisen, wobei ich die extra-Tag Variante nahm, die aber den Arbeitstag noch entsprechend stressig gestaltete.
Die Veranstaltung war in skandinavischer Art minutiös durchgeplant und quasi auch eingehalten, inklusive Gewichtwurf mit ÖPNV Transfer am andren Ende der Stadt. Im Vergleich zum 20kampf fand ich aber tatsächlich die teilweise entstehenden Pausen aufgrund weniger Anlagen etwas lästig, da man zB vor den 800 oder 400 nochmal eine knappe Std Pause hatte, da wär warm Bleiben und Laufen mir deutlich lieber gewesen.
Auch hier habe ich versucht, eine gesunde Mischung aus Schonen und Gas Geben zu finden, insbesondere auch durch die Verletzung, die aber hauptsächlich mental ein Problem war (was bei einem Riss am Sprungbein/Jump Bein/NZB verständlich sein dürfte). Tatsächlich passiert ist aber nichts. Dennoch habe ich über 400 und insb. 200 deutlich rausgenommen, zumal mir die 100-150 Punkte auch einfach die Gefahr einer neuen Verletzung nicht wert waren.
Beim Weitprung habe ich von vornherein nur mit einem Sprung geliebäugelt, und als ich dann über 5 m aus kurzem Anlauf stehen hatte und gesehen habe, dass 7.20 s/60 m Läufer (wir waren mit den Männern in einer Riege) unter 6 m im ersten Versuch geblieben waren, habe ich beschlossen, dass auf der Anlage nicht mehr zu holen ist. noch vor der positiven Überraschung Kugel (10.73 mit einem Training seit Juli) war es über 800 zur ersten Vorentscheidung um Platz 2 gekommen, da ich meinem (lauftstarken) Widersacher im Joggtempo auf der letzten Runde noch 3 sec abnehmen konnte und mit 2:15 sogar deutich schneller als im Sommer war...macht sogar Hoffnung für etwaige weitere Pentathlons mit 1000 m, da meine längsten Tempoläufe diesen Winter (außer 2 Tests vor Düsseldorf) 150 m gewesen waren. Aber Vorentscheidungen sind relativ, bei dem was da am Wochenende austeht. Aber für den Kopf war es sehr wichtig.
In den Vertikalsprüngen habe ich wie im Sommer eine niedrige Einstiegshöhe und dann jede zweite Höhe gewählt. Leider konnte ich i Hochsprung die 1.60 dann doch nicht packen, aber auch mit 1.54 bin ich quasi ohne Vorbereitung sehr zufrieden. Hier hätte aber tatächlich etwas Pause gut getan, denn der Hoch war nach den 400 und wir begannen ca. 20 min nach dem Lauf mit dem Einspringen. Auch wenn ich die 400 laufen ließ, ist das eine starke Belastung und womöglich neben Dreisprung an sich die gefährlichste Konstellation des Wettkampfs. Ein geflügeltes Wort unter erprobten 14kämpfern ist wohl, dass Hoch direkt nach 400 eine andere Disziplin ist...
Gewichtwurf fand ich sehr spannend
Hier wollte ich tatsächlich im Vorfeld was machen, aber an keiner meiner Trainingsstätten existierte ein zugängliches Wurfgewicht, sodass ich 2-3x eine 16 kg Kettlebell im Studio geschwungen hatte und dann das, was ich vom Hammer noch konnte, im Wettkampf mit 1 Drehung versucht habe. 8.84 ist als Einstieg annehmbar 
Auch im Dreisprung wollte ich nur 1 Veruch machen, da dies ungeübt und ermüdet sicher das Gefährlichste ist, sodass ich auch wie im Sommer aus nur 8 Schritten anlief. Mit einem Sicherheitssprung auf 10.61 reichte mir das dann auch. Die abschließenden 5000 waren, wie man sich 5000 in der Halle vorstellt...trocken und lang. V.a. die Kurven bzw das schiefe Becken darin waren (auch bei 3000 am Vortag) nach spätestens 10 Runden sehr unangenehm.
Letztendlich wieder ein tolles Erlebnis, und mit dem Gewichtwurf habe ich jetzt auch endlich (außer Bahngehen) jede Stadiondisziplin in meiner Vita
Hier das Endergebnis (ohne Disziplinpunkte):
https://drive.google.com/file/d/1UQ6eWSz...TMRai/view

Naja, spannend war es (für mich) nie, auch wenn Flo das künstlich betont hat, obwohl er über die 4 Läufe in jeder körperlichen Konstitution mehr Punkte rausholen würde als ich je hätte aufholen können.
Spaß gemacht hat es in jedem Fall. Die Ausgangssituation war ja unverändert, nämlich dass ich mir 5 Wochen zuvor erstmalig einen Muskelfaser, und dann gleich im Hamstring, gerissen hatte, schon bis Torun eine Wunderheilung durchlief, aber so zB erst in der Woche vor Helsinki überhaupt erstmal an Sprünge dachte (und auch mal schnell je eine Session Hoch, Stab und Drei (Drei Session bedeutet: ein Sprung
) einbaute). Weiterhin blieb ich dabei, alles aus dem Hochstart zu machen um den Zug auf den Beuger beim Start zu verringern (was in Torun gut geklappt hatte), aber die Stabilität in der Fertig-Position ist noch seeeehr ausbaufähig und kostet mich viel Reaktionszeit.Dann kam ja noch die Lufthansa ins Spiel, sodass die Wahl bestand entweder halb-spontan einen Tag früher oder erst in der Nacht auf Samstag auf ca. 2.00 anzureisen, wobei ich die extra-Tag Variante nahm, die aber den Arbeitstag noch entsprechend stressig gestaltete.
Die Veranstaltung war in skandinavischer Art minutiös durchgeplant und quasi auch eingehalten, inklusive Gewichtwurf mit ÖPNV Transfer am andren Ende der Stadt. Im Vergleich zum 20kampf fand ich aber tatsächlich die teilweise entstehenden Pausen aufgrund weniger Anlagen etwas lästig, da man zB vor den 800 oder 400 nochmal eine knappe Std Pause hatte, da wär warm Bleiben und Laufen mir deutlich lieber gewesen.
Auch hier habe ich versucht, eine gesunde Mischung aus Schonen und Gas Geben zu finden, insbesondere auch durch die Verletzung, die aber hauptsächlich mental ein Problem war (was bei einem Riss am Sprungbein/Jump Bein/NZB verständlich sein dürfte). Tatsächlich passiert ist aber nichts. Dennoch habe ich über 400 und insb. 200 deutlich rausgenommen, zumal mir die 100-150 Punkte auch einfach die Gefahr einer neuen Verletzung nicht wert waren.
Beim Weitprung habe ich von vornherein nur mit einem Sprung geliebäugelt, und als ich dann über 5 m aus kurzem Anlauf stehen hatte und gesehen habe, dass 7.20 s/60 m Läufer (wir waren mit den Männern in einer Riege) unter 6 m im ersten Versuch geblieben waren, habe ich beschlossen, dass auf der Anlage nicht mehr zu holen ist. noch vor der positiven Überraschung Kugel (10.73 mit einem Training seit Juli) war es über 800 zur ersten Vorentscheidung um Platz 2 gekommen, da ich meinem (lauftstarken) Widersacher im Joggtempo auf der letzten Runde noch 3 sec abnehmen konnte und mit 2:15 sogar deutich schneller als im Sommer war...macht sogar Hoffnung für etwaige weitere Pentathlons mit 1000 m, da meine längsten Tempoläufe diesen Winter (außer 2 Tests vor Düsseldorf) 150 m gewesen waren. Aber Vorentscheidungen sind relativ, bei dem was da am Wochenende austeht. Aber für den Kopf war es sehr wichtig.
In den Vertikalsprüngen habe ich wie im Sommer eine niedrige Einstiegshöhe und dann jede zweite Höhe gewählt. Leider konnte ich i Hochsprung die 1.60 dann doch nicht packen, aber auch mit 1.54 bin ich quasi ohne Vorbereitung sehr zufrieden. Hier hätte aber tatächlich etwas Pause gut getan, denn der Hoch war nach den 400 und wir begannen ca. 20 min nach dem Lauf mit dem Einspringen. Auch wenn ich die 400 laufen ließ, ist das eine starke Belastung und womöglich neben Dreisprung an sich die gefährlichste Konstellation des Wettkampfs. Ein geflügeltes Wort unter erprobten 14kämpfern ist wohl, dass Hoch direkt nach 400 eine andere Disziplin ist...
Gewichtwurf fand ich sehr spannend
Hier wollte ich tatsächlich im Vorfeld was machen, aber an keiner meiner Trainingsstätten existierte ein zugängliches Wurfgewicht, sodass ich 2-3x eine 16 kg Kettlebell im Studio geschwungen hatte und dann das, was ich vom Hammer noch konnte, im Wettkampf mit 1 Drehung versucht habe. 8.84 ist als Einstieg annehmbar 
Auch im Dreisprung wollte ich nur 1 Veruch machen, da dies ungeübt und ermüdet sicher das Gefährlichste ist, sodass ich auch wie im Sommer aus nur 8 Schritten anlief. Mit einem Sicherheitssprung auf 10.61 reichte mir das dann auch. Die abschließenden 5000 waren, wie man sich 5000 in der Halle vorstellt...trocken und lang. V.a. die Kurven bzw das schiefe Becken darin waren (auch bei 3000 am Vortag) nach spätestens 10 Runden sehr unangenehm.
Letztendlich wieder ein tolles Erlebnis, und mit dem Gewichtwurf habe ich jetzt auch endlich (außer Bahngehen) jede Stadiondisziplin in meiner Vita

Hier das Endergebnis (ohne Disziplinpunkte):
https://drive.google.com/file/d/1UQ6eWSz...TMRai/view

