17.04.2026, 20:23
(17.04.2026, 19:25)S_J schrieb:(17.04.2026, 16:16)eierluke2 schrieb: Problem 1) schwindende Vergleichbarkeit
Wenn dadurch, dass die äußeren Bedingungen so stark beeinflussbar sind und auch gezielt beeinflusst werden es quasi 2 verschiedene Sportarten werden (Weitenjagd vs. Meisterschaften) finde ich das sehr unbefriedigend.
In den Laufdisziplinen ist das ja schon länger der Fall. Ist meiner Meinung nach eher für die niedrigeren Meisterschaften ein Problem als die internationalen Spitzenereignisse...
Spielst Du auf Läufe mit Tempomachern an?
Ohne Tempomacher ist es sicher vom mentalen her schwieriger. Physikalisch gesehen macht Windschatten bei Lang- und Mittelstrecke aber eher wenig aus.
Rein Gefühlsmäßig hat bei Meisterschaften auch ein Umdenken eingesetzt.
Jahrzehntelang haben vorwiegend afrikanische sehr ganz ausdauernde Läufer immer wieder in Finals gebummelt und es anderen sprintstarken Läufern ermöglicht Medaillien abzufischen.
Und immer wieder habe ich mich gefragt, wie der eigentlich überlegene Läufer so blöd sein kann das zuzulassen. Es scheint ein mentales Ding gewesen zu sein.
Der Trend kehrte sich erst um mit David Rudisha, gleichermaßen stark, wie selbstbewußt, der in London 2012 einfach mal Weltrekord im Finale läuft um nichts dem Zufall zu überlassen.
Also in diesem Fall waren die Unterschiede eher mental bedingt, wogegen etwas zu machen ist und nicht physikalischer Natur. 75 m Diskus sind dagegen ohne Wind derzeit einfach nicht möglich, dagegen kannste nix machen.

