Vor 11 Stunden
(Gestern, 11:18)OldSchoolRunner schrieb:(Gestern, 10:58)Oliver schrieb: Die Meinung von Denny kann man teilen, muss man aber nicht :-).mir fallen in Deutschland auch schon einige Wettkämpfe ein, in denen (fast) immer über die erzielten Leistungen "gemeckert" wurde: Wiesbaden, Neubrandenburg; die Wurf-Kenner könnten bestimmt noch ein paar mehr nennen (Halle: ja/nein?).
Der Wettbewerbe in Ramona führen dazu, dass die WA die Normen extrem hoch ansetzt. Jeder Athlet, welcher sich keine Reise in die USA leisten kann, hat dann eigentlich keine Chance mehr.
Läufermeetings über Langstrecken finden auch nicht im Sommer um 15 Uhr statt. Insofern ist schon die Frage, ob man wie Denny sagt nicht mehr Wettkämpfe mit günstigen Bedingungen schaffen sollte, anstatt sie zu reglementieren.
Das ist für mich eine offene Frage, weil ich schon auch die Nachteile von Ramona sehe.
Du sagst es, das Problem gibt es auch auf tieferen Ebenen und auch in anderen Disziplinen. Aber nicht immer und überall kann man mal eben vergleichbares aufbauen und nicht jeder kommt in entsprechende Felder. Im Lauf hat sich national so durchaus ein System herausgestellt, in dem sagen wir vorsichtig der "Aufstieg" mit sehr viel Mühe verbunden ist.
In allen Fällen halte ich eine Lösung für sinnvoll: Qualifier. Man qualifiziert sich also nicht für die DM bzw. WM sondern für deren Qualifikationen. Dort treten dann alle unter gleichen Bedingungen (bzw jeweils eine nationale Hälfte oder ein Kontinent etc.) an.
Das wären auch direkt sehr hochklassige und vermarktbare Wettbewerbe.
Und bevor wieder jemand sagt: Geht gar nicht. In vielen Sportarten ist sowas völlig üblich, das es Qualifikationsturniere gibt.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

