(Gestern, 21:40)Gertrud schrieb: [quote pid="218854" dateline="1775834824"]
(08.04.2026, 23:41)eierluke2 schrieb: Ich denke der menschliche Körper ist eigentlich nicht für 9000 Punkte im Zehnkampf gemacht. Wer es trotzdem schafft braucht u.a. Talent, den unbedingten Willen und die durchaus ungesunde Bereitschaft die Belastungsgrenze auszutesten.
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Das ist einer der größten Fehler, denen man unterliegen kann, so zu denken. Wenn man den Körper individuell und generell strukturell passend trainiert, kann man bei entsprechendem Talent in physischer und psychischer Hinsicht die Grenzen gesund in der richtigen Balance zu bisher ungeahnten Leistungen bringen. Dazu gehören natürlich die richtigen Trainingsbedingungen und ein sehr gutes Umfeld, vor allem aber wissende TuT und andere Begleitpersonen. Es ist unsere vornehmliche Aufgabe als TuT, Dysbalancen und Disharmonien bei unseren AuA erkennen und eliminieren zu können.
Es gibt Tage, an denen ich etliche Stunden recherchiere und Ideen entwickele, die ich bei allen Inhalten kombiniere und neu erstelle. Ich stoße dabei auf die besten Fachleute mit Nischenkenntnissen. Es gibt wirklich "verrückt" gute Personen in sportlichen Teilbereichen für die Zubringergebiete. Ich habe heute wieder eine Trainingsstation entdeckt, bei der ich gedacht habe, dass man unheimlich begabt sein muss, solche Sachen in der Gesamtheit zu entwickeln. Sie erfordern medizinisches, bestes Wissen; aber eben auch handwerkliche Kenntnisse und einen sehr guten biomechanischen Überblick.
Genauso wird man sicher eines Tages mit dem Körper noch besser kommunizieren, was die geeignete Ernährung für gewisse Belastungen sein kann oder sein muss.
Es bietet sich mir in einigen Fortbildungen kaum mehr der Raum für umfassende und profunde Diskussionen, weil man wenige kontroverse Diskussionen zulassen will; aber genau das bringt uns weiter!!! Es ist manchmal unglaublich, in welchen Formen die AuA-Körper verletzungsträchtig verbogen werden. Ich bleibe nach wie vor von körperlichen Vorgängen fasziniert. Es ist ein Wunder, wie sich so viele Vorgänge in einer Sekunde im Körper relativ einträchtig abspielen können. Man muss natürlich in WR-Nähe einiges dafür tun, wenn man unverletzt bleiben will.
Gertrud
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In der Tat haben es 4 Athleten "trotzdem" geschafft.
Beim ersten (Sebrle) ist die Leistungsentwicklung sehr auffällig.
Der zweite (Eaton) ist ein Übertalent, der es mit geringen Trainingsumfängen geschafft hat.
Der dritte (Mayer) dürfte seinen Körper überstrapaziert haben.
Der vierte (Warner) ist mir noch ein Rätsel.
Und dann gibt aber eben auch etliche, die ihren Körper beim Versuch in diese Bereiche vorzustoßen überfordert haben. Meine Bemerkung zielte nicht auf die Übertalente Eaton und Warner ab, sondern dachte ich dabei eher an wandelnde Krankengeschichten wie Arthur Abele und Michael Schrader. Würde mich interessieren ob z.B. Arthur heute nach dem Leistungs-Sportende eine schmerzfreies Leben lebt und mit Kind vergnügt Freizeitsport betreiben kann (ich kenne die Antwort nicht)?

