08.04.2026, 07:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.04.2026, 07:13 von dominikk85.)
(07.04.2026, 08:21)S_J schrieb:(07.04.2026, 07:23)Sandmann schrieb:(07.04.2026, 06:00)dominikk85 schrieb: Wenn man ehrlich ist ist die Hauptmethode der Talent Akquise in der Leichtathletik (und den meisten anderen Sportarten die nicht Fußball sind) doch "Eltern, Onkel etc haben den Sport betrieben oder sind sogar als Trainer aktiv".
Das müssen natürlich nicht auch die besten Talente sein, aber ist in der Regel das womit man leben muss.
Eine Flächendeckende Rekrutierung von Talenten ohne Familiären Bezug ist einfach extrem schwierig zumal die "guten" Kinder mit Talent auch sehr oft bereits im Fußball gebunden sind.
Das höre ich so oder ähnlich immer wieder. Aber ist es nicht so, dass in Deutschland jedes Schulkind über Jahre hinweg vor den Augen akademisch ausgebildeter Sportlehrer immer wieder läuft, wirft und springt? Ist die Leichtathletik hier nicht sogar spektakulär privilegiert gegenüber, sagen wir, Bogenschießen und Judo?
Im Sportunterricht herrscht traditionell sehr viel Narrenfreiheit. Aber klar, allein durch die Jugend trainiert / Bundesjugendspiele etc gäbe es für entsprechend inklinierte und motivierte Lehrkräfte Sichtungspotenzial. Man bekommt ja so auch ab und zu neue Talente.
Und wenn ich mir ansehe wie voll die KiLa an vielen Orten ist, haben wir auch grundsätzlich nicht zu wenig Nachwuchs. Die Frage ist ja nur, wie und wen man fördert, dass "die richtigen" oben ankommen.
Es gibt halt eine Art hackordnung im sport. Erstmal fängt jedes kind mit Fußball an, in der regel wechseln dann die in sekundäre Sportarten die im Fußball nicht die top Talente waren. Ausnahme sind Talente mit starkem familiären Bezug da hat man dann auch bessere chancen sie im sport zu halten.die erstkontakt Möglichkeiten sind in der Leichtathletik ja gar nicht schlecht, aber man muss die talentierten kids halt von Fußball wegbekommen.
Vielleicht wäre Timo boll auch Fußballer geworden wenn sein Vater kein Tischtennis gespielt hätte

