07.04.2026, 19:47
(07.04.2026, 07:23)Sandmann schrieb:Sowohl ich als auch meine Kinder hatten in der Mittelstufe genau einmal im Jahr Leichtathletik in der(07.04.2026, 06:00)dominikk85 schrieb: Wenn man ehrlich ist ist die Hauptmethode der Talent Akquise in der Leichtathletik (und den meisten anderen Sportarten die nicht Fußball sind) doch "Eltern, Onkel etc haben den Sport betrieben oder sind sogar als Trainer aktiv".
Das müssen natürlich nicht auch die besten Talente sein, aber ist in der Regel das womit man leben muss.
Eine Flächendeckende Rekrutierung von Talenten ohne Familiären Bezug ist einfach extrem schwierig zumal die "guten" Kinder mit Talent auch sehr oft bereits im Fußball gebunden sind.
Das höre ich so oder ähnlich immer wieder. Aber ist es nicht so, dass in Deutschland jedes Schulkind über Jahre hinweg vor den Augen akademisch ausgebildeter Sportlehrer immer wieder läuft, wirft und springt? Ist die Leichtathletik hier nicht sogar spektakulär privilegiert gegenüber, sagen wir, Bogenschießen und Judo?
Schule:
Bei den Bundesjugendpielen.
Die fanden bei mir (Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre) NICHT als Sportfest statt, sondern im Rahmen des normalen zweistündigen Sportunterrichts.
Also 2 von vielleicht 80 Stunden Schulsport im Jahr.
Bei meinen Kindern waren die BJS ein Sportfest auf einem (externen) Sportplatz.
Aber wenn es regnete, sind sie ausgefallen und wurden nicht an einem anderen Tag wiederholt.
Da kann der Sportlehrer noch so gut ausgebildet sein (was weder bei meinem, noch bei denen der Kinder in Bezug auf Leichtathletik der Fall war), Talente lassen sich so nicht entdecken…

