Gestern, 10:40
(30.03.2026, 19:37)mariusfast schrieb: Petros war ja sehr zufrieden mit seinem Pacer und feierte ihn auch im Ziel, zeigte jubelnd mit dem Finger auf ihn vor der Kamera.
Milde im Interview über den Pacer.
„Er hat sich nicht an die Absprachen gehalten“: Der Topläufer, der beim Berliner Halbmarathon nicht siegen sollte
Zitat:"Es war nicht vorgesehen, dass er finisht".[url=https://www.tagesspiegel.de/sport/er-hat-sich-nicht-an-die-absprachen-gehalten-der-toplaufer-der-beim-berliner-halbmarathon-nicht-siegen-sollte-15414862.html?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTAAYnJpZBExMXlYdks5Y2FiaDFvZ2FNZ3NydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR5cgC5G4x4GtiJOQq0Kr8sfamap5uEY5ifv5_GPvm_aDhDirss-sosWsLcL7A_aem_IMp7lpXFv1jbG3S9SgeN-A][/url]
Als Petros schwächelte und zurückfiel, blieb Kipkemoi zunächst bei der Spitzengruppe.
Renndirektor Milde düste als Beifahrer auf dem Motorrad zu Kipkemoi und beorderte ihn nach hinten zu Petros – mit Erfolg. Petros konnte die Lücke wieder schließen.
„Ich glaube, er hat erst gar nicht mitbekommen, dass Amanal nicht mehr vorn mit dabei war“, sagt der Renndirektor.
Dass der Deutsche am Ende hinter Kipkemoi ins Ziel lief, war sicher auch nicht der Wunsch des Veranstalters, dessen Star nun einmal Petros gewesen war.
Renndirektor Milde hätte – wie es die meisten Renndirektoren gemacht hätten – Kipkemoi aus dem Rennen nehmen können. Er entschied sich aber dagegen. „Im Grunde hat er lange Zeit seinen Job gemacht, auch wenn er bis zum Schluss durchgelaufen ist“, sagt Milde.
Siegen nicht erwünscht
Für Kipkemoi war es das erste Rennen außerhalb seiner Heimat Kenia. „Vermutlich wollte er sich zeigen“, glaubt Milde.
In Kenia gibt es derart viele Ausnahmeläufer, dass die Versuchung groß sein kann, sein Potenzial bei großen Rennen zu zeigen. Die Krux liegt darin, dass genau das von den Veranstaltern nicht gewünscht ist. „Es gibt sicher Absprachen“, sagt Milde. Soll heißen: Ein Pacemaker hat klare Aufgaben, das Siegen ist explizit unerwünscht
Den größtmöglichen Schaden hat Milde angerichtet, dass er ihn nicht gewinnen ließ. Entweder muss er ihn vorzeitig aus dem Rennen rausnehmen und ihn richtig zu Ende rennen lassen. Als Zuschauer fühle ich mich verarscht.
Sowohl in Berlin vor Ort (lt. 1rennt1hinterher-Podcast) als auch auf Social Media (dazu gab es auf Insta einige Beiträge) sehen das viele genauso. Im Auslaufenpodcast wird das wohl lt. Hendrik auch nochmals thematisiert.

