09.03.2026, 12:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.03.2026, 12:42 von Blackrunning5k.)
(08.03.2026, 14:12)OldSchoolRunner schrieb:(08.03.2026, 13:28)Blackrunning5k schrieb:Auch wenn Julia Ehrle immer noch U20 ist, hat sie schon jede Menge Erfahrung. Und deswegen stimme ich Dir nicht zu, da ihre "afrikanische Kopfausmentalität" sie schon oft Medaillen oder Siege gekostet hat. Und das obwohl sie bessere Spurtfähigkeiten hat, als man es bei ihrer Renngestaltung erwarten könnte. Sie könnte also durchaus auch mal einen "negativen Split" laufen und sehen, ob das nicht mehr Aussicht auf Erfolg hat.(08.03.2026, 13:17)mariusfast schrieb:(08.03.2026, 13:04)tobitobs schrieb:(08.03.2026, 12:55)mariusfast schrieb: Ehrle gewann die U-20 in 33:26 (PB). Zu Beginn ging sie noch mit der Spitzengruppe mit. Dennoch wieder aufsteigende Form für sie.
Und wie immer ohne Uhr.
Wobei das dann vll. nicht die beste Strategie ist, bei einem 10er zu schnell anzulaufen. Zum Glück wurde am Anfang vorne sowieso "nur" auf knapp über 16 Min. angelaufen. Aber dennoch macht es da m.E. keinen Sinn eine schnellere erste Runde zu laufen. Vll. wäre da noch mehr möglich gewesen.
AJ_Runner hat ja hier auch zurecht mehrfach darauf hingewiesen, dass Ehrles Tempogestaltung des Öfteren sehr fraglich war (da war das heute noch gut). Vll. sollte sie es wirklich mal mit einer Uhr versuchen (wobei es ja auf der Bahn auch Anzeigetafel gibt und es trotzdem nichts gebracht hat xD).
Bitte bitte keine Uhr in einem Meisterschaftsrennen tragen. Ich finde das tatsächlich überflüssig (bis 10 km), ihr Gefühl fürs Tempo kommt mit der Erfahrung. Ehrlich gesagt finde ich es sogar als positiv zu bewerten, dass sie so ein bisschen diese afrikanische Kopfausmentalität und quasi keine Barriere im Kopf hat, was das Mitgehen eines evtl zu schnellem Tempos angeht.
Ja natürlich ist das richtig schade, da hast du absolut Recht. Ich habe es vllt. etwas zu positiv ausgedrückt, ich sehe es nicht grundsätzlich anders als du. Eigentlich sollte man das in der A Jugend schon drauf haben, ein Tempo intuitiv halbwegs zu treffen sodass man nicht platzt. Allerdings denke ich gerne an zb. Musa Roba oder Homiyu Tesfaye zurück, welche ähnliche Rennen geliefert haben, ab der U23 bzw. dem Übergang zu den Erwachsenen die Sache dann allerdings sehr gut raus hatten.
Meiner Ansicht nach sollte eigentlich jeder Läufer auf nationalem Spitzenniveau in der Lage sein, komplett ohne Uhr bis mindestens 10 km das Tempo richtig zu treffen, vor allem wenn man Kontrahenten als Orientierungspunkte hat. In Meisterschaftsrennen sowieso.

