20.02.2026, 08:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.02.2026, 09:05 von mariusfast.)
(20.02.2026, 08:41)aj_runner schrieb:(20.02.2026, 07:22)muffman schrieb: Beeindruckende Leistung. Hätte nicht gedacht, dass diese Zeit schon möglich ist. Diesen WR wäre Hodgkinson logischerweise auch ohne Wavelights gelaufen. Aber:
Die Wavelights sind leider vergleichbar mit diesem Absprungzonen-Schwachsinn beim Weitsprung: Ein wichtiger Skill der Disziplin wird dadurch nicht mehr benötigt. Tempomacher fallen in dieselbe Kategorie, lassen sich aber leider in der Praxis kaum/nicht verhindern.
Ich denke, sollte es vorallem um die Einordnung von Leistungen gehen. Da können wir gleich den Faden zu Malik aufnehmen. Mir steht es fern ihm vorzuverwerfen, dass er hauptsächlich auf ihn zugeschnittene Rennen sucht, um Qualis / Normen zu erreichen. Da wäre mir das Hemd auch näher als der Rock.
Wir sollten es nur entsprechend einordnen und nicht in Jubelstürme ausbrechen, wie wertvoll diese Leistung ist. Einfach mal eine Sekunde abziehen, dann weiß man seinen Leistungsstand in einem Meisterschaftsrennen. Wer die Leistungen (nicht die Zeiten) von Malik in Dortmund und von Alex in Karlsruhe gleich setzt, der versteht nicht viel von Mittelstreckenrennen.
Es kann ja auch gut sein, dass Stepanov in top gemachten Rennen nicht viel schneller laufen kann als Malik.
Aber letztlich bringen die Zeiten in einem zugeschnittenen Rennen wirklich nichts (außer dass man halt schnell die Normen abhaken kann und möglicherweise in bessere Rennen reinkommt). Wenn man mal ehrlich ist, hat ein Marc Reuther von den Platzierungen bei Meisterschaften wirklich sehr wenig erreicht.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

