19.02.2026, 14:08
(19.02.2026, 13:34)laufsportth schrieb: Ich kann es nicht nachvollziehen, wieso nun plötzlich auch Nicht-Bundeskader ihre Sonderstartanträge genehmigt bekommen oder Fristen für Sonderstartgenehmigungen nicht eingehalten und somit anderen Athleten mit B-Normen die Plätze weggenommen werden.
Im ersten Fall hat das noch einen kleinen Nebengeschmack, wenn am letzten DM-Qualifikationswochenende lieber ein Olympia-Ausflug nach Mailand unternommen wird, anstatt beispielsweise beim Erfurt Indoor nochmal 3000m zu laufen.
Für die beschriebenen Einzelfälle sind die Anträge mit Genehmigungen aus persönlicher Sicht sicher eine gute und nachvollziehbare Sache. Für alle B-Normerfüller, die sich mitunter mehrfach auf die Bahn für Verbesserungen stellen oder nicht ganz so nah am DLV sind, ist das aber sehr ernüchternd.
In Zukunft sollte es im Vorfeld seitens der Bundestrainer*innen eine klare Kommunikation geben, welche Kriterien für Sonderstartanträge gelten.
Wie kommst du darauf, dass Fristen nicht eingehalten wurden?
Ich fände es sehr wichtig, dass die Begründung für den Antrag jeweils quasi als "Qualileistung" öffentlich ist. Und die Begründung muss für alle gleichermaßen gelten. Wenn man z.B. keine 3.000 Meter gelaufen ist sondern 1.500 Meter, dann sollte es halt auch eine Norm für die Unterdistanz geben, die jede:r (theoretisch) laufen kann.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

