17.02.2026, 08:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.02.2026, 08:12 von Reichtathletik.)
(17.02.2026, 07:50)Jakob94 schrieb: Die SZ fallen ja nicht vom Hinmel, sondern die AthletInnen habe sich das über Jahre erarbeitet. Überspitzt formuliert: Lauft halt schneller, dann kriegt ihr auch eine SZ!
Man kann doch nicht den Einzelnen zum Vorwurf machen, dass er die Möglichkeiten nutzt, die ein System ihm bietet. Und am Ende wollen wir doch auch alle die 3000m mit Flo Bremm, Max Torwirth und möglichst vielen anderen sehen. Wäre schade, wenn da kein spannendes Rennen zustande kommt, weil die nicht starten dürfen.
Ich halte es da mit Spiderman: Mit großer macht kommt große Verantwortung.
Ich halte es für sie moralische Verantwortung jedes Athleten, der ein Sonderstartrecht in Anspruch nimmt, sich klar gegen die Teilnehmerlimits zu positionieren. Wer das nicht tut, sendet ob gewollt oder ungewollt halt eine Botschaft der Geringschätzung gegenüber denen die für ihn gestrichen werden. Und ganz ehrlich: Ich erwarte auch mehr als vielleicht mal einen Halbsatz "ja finden wir ja eigentlich auch doof."
Diese Athleten scheinen nach Jahren Kampf die einzigen zu sein, die vielleicht die Aufmerksamkeit bekommen, um für viele Sportler was zu verbessern. Es sind die gleichen die einen Aufschrei in der Gesellschaft fordern, wenn Sportförderung gekappt wird...
Und warum gilt langfristige Entwicklungschancen nur kurzfristig für Athleten die dieses Jahr schon Kader sind? Was ist da noch langfristig?! Die langfristige Entwicklung von Athleten und ganzen Standorten wird derzeit seit Jahren zugunsten derer die schon oben sind gekappt.
Und wenn der Verband meint (zurecht): diese Athleten will man bei der DM sehen, hätte er noch immer die Möglichkeit dafür keine anderen Athleten der DM zu verweisen.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

