Vor 2 Stunden
(Vor 4 Stunden)gelpi schrieb: Der Vorteil des Podcast-Formats im Allgemeinen besteht darin, dass es einladender und entspannter ist als ein journalistisches Fernsehinterview. Zu den von ihm angesprochenen Finanzthemen gibt es Pro- und Kontra-Argumente, von denen viele hier bereits diskutiert wurden. Was mir an diesen Podcasts nicht gefällt, ist, dass es im Grunde keine kritische Hinterfragung von Aussagen gibt. In Hendricks Podcast behauptet er beispielsweise, dass die ZDF-Doku ohne ihn niemals zustande gekommen wäre. Diese Aussage ist erstens völlig falsch und zweitens gegenüber den Frauen und Mädchen, die daran mitgewirkt haben, sehr respektlos. Außerdem fehlt es ihm an Selbstreflexion über seine Rolle in dieser ganzen Angelegenheit. Ich denke, ein Journalist hätte das aufgegriffen.
Ich hb das Gefühl, dass ich mittlerweile auch alles 10x gehört habe weil es "entspannte" Podcast-Formate schon so oft mit CD gab. Der "journalistische" Erkenntnisgewinn ist da gering. Aber auch ein "kritisches Nachhaken" oder Streitgespräch würde ja keinen Informationsgewinn bringen. Das wäre maximal geeignet um Leute, die sich eine Meinung bilden wollen, die Argumente beider Seiten anzuhören und auch Erwiderungen. Aber auch das klappt bekanntlich nur sehr bedingt wie man an jeder X-belibigen Polit-Talkshow ansehen kann.
Ich denke wirklicher Erkenntnisgewinn käme nur dann zu stande, wenn man sich erlaubt, mal kleinteilig wirklich auf einzelne Standorte zu schauen, weil GA halt auch sehr unterschiedlich ist. Es ist immer leicht aus der Vogelperspektive zu behaupten, man macht in jedem Standort nur das, was "fehlt". Da müsste man sich dann mal einen wie München, Berlin oder Hamburg rauspicken und explizit nachfragen. Gerade bei letzten würde man z.B. feststellen, dass der Verein defakto gar nicht existiert sondern es eine Hand voll Athleten sind, die alle alleine ihr Ding machen (und einige weitere Dinge könnte man da zur Einordnung auch sagen). Dann könnte man im Detail drüber sprechen: Ist das bei Design oder ungewollt. Soll es so bleiben oder gibt es Bestrebungen, sie als Trainingsgruppe zusammenzuführen? Wenn ja warum, wenn nein warum nicht. Soll es dabei bleiben, dass es keine Jugendarbeit gibt, weil die am Standort "nicht fehlt"? etc. etc.
Aber dann wird es halt Kleinteilig. Ob das jemanden hilft?! Das Kleinteilige ist gleichwohl das, was die Kritiker ja im Wesentlichen erleben. Vielleicht wäre es dafür sogar sehr gut, mal nicht mit CD in einem Talk zu reden, sondern mit den Verantwortlichen vor Ort, die dann die Szene vor Ort auch kennen.
Was anderes: CD kündigt im Talk einen weiteren "Verein" an, den Namen kann man aber nicht verstehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, macht er aber bewusst ein Rätsel draus, dass man nicht herausfinden könne, wer/wo das ist aus dem Namen. Also, her mit der Rätsel-Aufgabe
Hat es jemand verstanden?Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

