13.02.2026, 08:50
Der Vorteil des Podcast-Formats im Allgemeinen besteht darin, dass es einladender und entspannter ist als ein journalistisches Fernsehinterview. Zu den von ihm angesprochenen Finanzthemen gibt es Pro- und Kontra-Argumente, von denen viele hier bereits diskutiert wurden. Was mir an diesen Podcasts nicht gefällt, ist, dass es im Grunde keine kritische Hinterfragung von Aussagen gibt. In Hendricks Podcast behauptet er beispielsweise, dass die ZDF-Doku ohne ihn niemals zustande gekommen wäre. Diese Aussage ist erstens völlig falsch und zweitens gegenüber den Frauen und Mädchen, die daran mitgewirkt haben, sehr respektlos. Außerdem fehlt es ihm an Selbstreflexion über seine Rolle in dieser ganzen Angelegenheit. Ich denke, ein Journalist hätte das aufgegriffen.

